BEST OF: Wie wichtig ist Personal Branding für die Karriere, Tijen Onaran?

Shownotes

PersonalBranding - Community - FemaleEmpowerment | BEST OF Folge aus 2021: Warum wir uns positionieren müssen, bevor es andere tun, zeigt uns Tijen Onaran im Podcast. Sie ist Gründerin der Global Digital Women (GDW), einem internationalen Netzwerk, dass es sich zum Ziel gemacht hat, vor allem inspirierende Frauen und digitale Pionierinnen zu vernetzen und zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. In ihrem Buch erklärt sie, wie man zu seiner eigenen Personal Brand findet.

MEIN GAST

Verbindet euch gerne via LinkedIn mit meinem Gast Tijen Onaran

LinkedIn https://www.linkedin.com/in/tijen/

GDW https://global-digital-women.com/

Das Buch https://www.randomhouse.de/Paperback/Nur-wer-sichtbar-ist-findet-auch-statt/Tijen-Onaran/Goldmann/e568649.rhd

ÜBER MICH:

📘 Mein Buch “Influence!” https://tinyurl.com/24mgud69 ⭐ Spotify Bewertung https://tinyurl.com/29pogs4q 🍏 Apple Bewertung https://tinyurl.com/25h2wy47 📺 YouTube Kanal https://youtube.com/@InfluenceDerPodcast 📸 Instagram https://instagram.com/alina.ludwig/ 💼 LinkedIn https://linkedin.com/in/alinaludwig/ 📩 Email hi@alinaludwig.de

Da ich mich diesen Sommer in der Baby-Pause befinde, kommen die kommenden Woche immer BEST OF Episoden der letzten Jahre im Wechsel mit aktuellen Interviews. Mehrwert-Garantie ist auch heute noch 100% gegeben.

Toll, dass du dabei warst! Bis zum nächsten Mal ❤️

Transkript anzeigen

00:00:00: Du hörst heute eine Best-of-Folge des Influenz-Podcasts.

00:00:03: Ich verabschiede mich aktuell in einer Babypause, weil ich mein erstes Kind im Juli zur Welt bringe und erst mal ein paar andere Dinge im Kopf habe.

00:00:11: Aber ich wollte natürlich, dass ihr trotzdem hundert Prozent Podcast versorgt seid!

00:00:14: Und deshalb habe ich die absoluten Highlightfolgen der letzten Jahre rausgesucht, aktuellen Interviews, also keine Sorge.

00:00:31: Ihr bleibt up-to-date im Creator Game!

00:00:33: Aber ja ich freue mich auf jeden Fall euch geniale Content und großartige Gäste weiterhin präsentieren zu können.

00:00:38: Genießt den Sommer und die heutige Best of Episode.

00:00:42: Bye bye!

00:00:47: Hi

00:00:47: ihr hört Influenz den Podcast.

00:00:50: Ich bin Alina und spreche hier mit spannenden Menschen Künstlern und Experten über die schillerndsten Momente und dunkelsten Abgründe des Influencer Marketings Und alles was dazwischen liegt.

00:01:00: Warum?

00:01:01: Wir wollen diese dynamische und vielseitige Branche einfach besser verstehen.

00:01:05: Ganz viel Spaß dabei!

00:01:31: anderen Frauen dabei zu helfen, dass sie so sein können wie sie sein wollen.

00:01:35: Dann werde ich das machen und es muss nicht jeder machen.

00:01:37: Das ist mir klar aber jeder kann es machen!

00:01:41: Tijen ist Gründerin der Global Digital Women, einem Start-up das sich auch als internationales Netzwerk versteht von digitalen Pionierinnen.

00:01:50: Und dass es sich zum Ziel gemacht hat vor allem inspirierende Frauen zu vernetzen, mehr Sichtbarkeit zu verhelfen und sie zu befähigen und zu empowern.

00:01:58: Bei mir hat TijEN und haben die GDW das im Laufe meiner zwanziger auf jeden Fall geschafft.

00:02:03: ich werde diese Woche dreißig und muss sagen wenn ich mich ja so auf eine Person festlegen müsste die mich beruflich von außen sehr geprägt hat, jetzt außer meine Mentoren und die Leute, die ich persönlich kenne.

00:02:14: Meine Familie, meine Freunde ... Dann ist Tijen auf jeden Fall einer der Topplätze, wenn nicht sogar die Person, die das geschafft hat.

00:02:21: Wenn man Tijan einmal kennt, dann sieht man sie plötzlich überall und fragt sich meist nur, wer ist diese Frau?

00:02:27: Wie macht sie das alles?

00:02:28: Sie veröffentlicht gerade ihr zweites Buch.

00:02:30: Davon wird sie uns gleich noch erzählen mit einem Schwerpunkt auf Personal Branding.

00:02:34: Sie isst aber auch Moderatorin, Netzwerkerin oder Beraterin sowohl für große Konzerne als auch mittelständische Unternehmen in Deutschland, aber auch international.

00:02:42: Und ja, mit ihrem Netzwerk eben auch Initiatoren von ganz vielen After-Work-Events.

00:02:48: Von mittlerweile auch vielen Digitalpaneln in der Corona-Zeit.

00:02:51: Von dem Digital Female Leader Award.

00:02:53: Auch ein ganz großartiges Projekt.

00:02:55: Aber das kann sie euch gleich einfach alles selber sagen!

00:02:58: Ich will jetzt gar nicht zu viel vorwegnehmen.

00:03:00: Ihr werdet gleich merken wie wunderbar und klug sie ist.

00:03:04: Ja ich wünsche euch jetzt viel Freude beim Influenz Podcast mit TJN Onaran.

00:03:08: Hi TJN willkommen im Podcast.

00:03:10: Ganz toll, dass es geklappt hat.

00:03:12: Ich freue mich auch.

00:03:12: Vielen Dank für die Einladung!

00:03:14: Wie

00:03:14: fühlst du dich?

00:03:15: Das ist erstmal so.

00:03:15: die erste Frage, wie geht es dir?

00:03:16: Du bist gerade auf einer großen Tour, sprichst sehr viel über das Thema Personal Branding.

00:03:20: hast grade dein zweites Buch rausgebracht eben zu diesem Thema.

00:03:23: wo stehst du jetzt gerade?

00:03:24: würdest du sagen auf einer Skala?

00:03:26: wann ist dieser Buch Release Prozess abgeschlossen?

00:03:30: Wirst du gerade noch am Anfang oder mitten drin?

00:03:32: Also ich würde sagen, ich bin tatsächlich so Anfang-Mitten drin.

00:03:36: Weil natürlich das Buch erst vor jetzt knapp einer Woche rausgekommen ist etwas mehr als eine Woche und ich natürlich mitten in der Publikation des Buches bin auch an ganz vielen Interviews Gesprächen Und für mich ist ehrlich gesagt auch das Buch eher so ein Beginn von großen Personal Branding-Reise und ich hoffe, dass es eine Bewegung wird in Deutschland.

00:04:02: Dass Menschen verstehen, dass das nicht um Selbstinstimierung sondern um Positionierung geht.

00:04:08: Insofern ist es erst ein Beginn.

00:04:09: Ja, da sprichst du schon ein sehr spannendes Feld an was das Themenumfeld von Personal Brandings streift Und ich würde einmal so ein bisschen zu Beginn bei dir anfangen als Person tatsächlich.

00:04:19: Mit dir ist ja, also es ist deine Reise sozusagen aber du nimmst viele andere Leute mit für mich.

00:04:23: Es ist eine sehr große Ehre erst mal dich im Podcast zu haben weil ich einer dieser Secret Admira bin, dieser Follower die du nicht kennst, aber ich kenne dich.

00:04:31: Ich habe mal versucht so ein bißchen rauszufinden wann ich dich das erste Mal tatsächlich wahrgenommen hab und in welchem Kontext?

00:04:36: Das waren nämlich tatsächlich nicht die Global Digital Women sondern es war glaube ich tatsächlich bestimmt schon vor sechs oder acht Jahren.

00:04:42: im Kontext von Social Media hast du einen Gastbeitrag geschrieben, entweder bei Lead Digital oder T-Dreien.

00:04:47: Ich weiß schon gar nicht mehr wo und sozusagen in diesem, ich sag mal, einem Feld der mehr in der Kommunikation im Social Media Management lag, wo ich damals auch beruflich meine Anfänge genommen habe und ich weiß noch dass es irgendwie mir einfach aufgefallen ist das war auch direkt mit deinem Foto tatsächlich übertitelt dass da, ja du als Person warst mit der ich mich identifizieren konnte.

00:05:07: Also es ist irgendwie total im Gedächtnis geblieben.

00:05:09: Also da habe ich sozusagen dich in einem anderen Kontext wahrgenommen und das wäre jetzt zu Beginn vielleicht mal ganz cool, dass du uns auch einmal kurz mitnimmst.

00:05:15: Das war dann eben ein sehr konkretes berufliches Umfeld und jetzt bist du in einem etwas anderen Themenumfeld unterwegs vielmehr im Power-Man Global Digital Women.

00:05:23: Vielleicht kannst du so auch den Hörer, der dich noch nicht so gut kennt und über die Jahre begleitet hat, einmal so bisschen mitnehmen wie dein Weg verlaufen ist?

00:05:31: Ja, sehr gerne!

00:05:31: Erstmal ich freue mich total, dass ich irgendwann dich inspirieren konnte.

00:05:36: Weil ehrlich gesagt das ist das Schönste wenn ich es als Feedback bekomme.

00:05:40: Ich glaube das kann jeder da draußen nachvollziehen.

00:05:42: Wenn man das was man macht was man besonders mit Passion und Herz gutmacht, dass es andere Menschen motiviert und inspiriert auch ihren Weg zu gehen.

00:05:50: Und das war auch mit unter meine intrinsische Motivation dieses Buch zu veröffentlichen weil ich eben festgestellt habe Ich habe es vorhin ganz kurz angeteasert, dass Personal Branding natürlich in Deutschland noch relativ negativ besetzt ist.

00:06:04: Auch aus gutem Grund ehrlicherweise weil wir kennen alle diese Negativbeispiele von Menschen die sich total über inszenieren und gar nicht verstehen das ich als Person eher Mittel zum Zweck bin und sozusagen nicht das Hauptziel sondern es gibt ein übergeordnetes Ziel, ein übergeordnetes Thema für das ich mich dann einsetzen sollte und genauso war es bei mir auch.

00:06:27: Ich habe ja ganz früh in der Politik gestartet, da war mein Ziel immer mitzugestalten also nicht diejenige zu sein, die vom Spielfeldrand mitschaut und sich darüber aufregt dass die Fußballmannschaft das Team nicht so gut performt, sondern ich wollte jemand sein, der sagt okay was könnte mein Beitrag sein?

00:06:46: und dann habe ich mich engagiert bei den jungen Liberalen damals war bei der FDP.

00:06:51: Ich bin da jetzt nicht mehr, ich bin ausgetreten.

00:06:55: Aber das waren meine Anfänge und dort habe ich natürlich sehr, sehr schnell auch lernen müssen für welche Themen ich wahrgenommen werden will.

00:07:02: Weil klar wenn du in einem politischen Kontext unterwegs bist ist immer die Frage wofür stehst du?

00:07:07: Wofür setzt du dich konkret ein?

00:07:09: Du diskutierst auf Kongressen bis zu den Arbeitskreisen aktiv und da begannen so meine wenn du so willst, eine Branding-Reise die ich ehrlicherweise am Anfang nicht selber in der Hand hatte und das beschreibe ich auch so im Buch.

00:07:23: Am Anfang dass es eben Menschen gab die mit mir Themen identifiziert haben die ich gar nicht gesehen habe.

00:07:29: ja also das Thema Vereinbarkeit von mir und Beruf Ich meine ich war zwanzig Jahre alt gesehen davon, dass ich finde das kein Frauenthema ist sondern Familienthema.

00:07:40: Aber auch so das Thema Migrationshintergrund wurde zu einem Thema gemacht obwohl es für mich eben überhaupt keine Relevanz hat.

00:07:46: und da habe ich dann so gedacht ne is irgendwie uncool wenn andere Leute deine Geschichte erzählen.

00:07:51: Ist doch eigentlich viel cooler wenn du die selber erzählst und wenn du dich selber positionierst.

00:07:55: Und so begann es dann, dass ich nach der Politik, als ich da aufgehört habe und in der Wirtschaft gearbeitet hab oder auch wie mehr in Verbänden, viel in Kommunikationsposition war.

00:08:08: Immer verschiedene Veranstaltungen organisiert und konzipiert hat Und zunehmend natürlich auch mit Themen wahrgenommen worden bin so aus dem professionellen und beruflichen Kontext.

00:08:19: Ich war dann zum Beispiel bei der letzten Station beim Arbeitgeberleiter in Kommunikation von einem Onlinehandelsverband, also der sich einsetzt für die Interessen von Onlinehändlern und Händlerinnen.

00:08:29: Da bin ich sozusagen was Thema Digitalisierung reingestolpert und wurde natürlich sehr stark darüber identifiziert und habe dann irgendwann gesagt okay jetzt muss ich wirklich mal selber überlegen Was sind eigentlich Themen, die mich interessieren?

00:08:42: Für die ich wahrgenommen werden will.

00:08:43: Für die Ich stehe.

00:08:45: Die auch glaubwürdig zu mir passen.

00:08:46: und dadurch dass ich schon immer sehr Frauenaffin war was Vorbilder und Mentorinnen betrifft um das große Glück vom tollen Chefinnen hatte habe ich dann eben vor sechs Jahren gesagt ich gründe ein Frauenstammtisch wo heute eben mein Unternehmen Global Digital Women resultiert ist draus Aber ich mache es auch wirklich zu meinem Thema.

00:09:06: Also, ich mach das Diversity und Inclusion-Thema auch zu meinen

00:09:09: Themen.".

00:09:11: Und dann eben dieser Schritt tatsächlich auch dein eigenes Unternehmen zu gründen aus dieser vielleicht eher lose organisierten Stammtischstruktur heraus – wie hast du diese Entscheidung getroffen?

00:09:21: Was war da im Endeffekt die Idee des Geschäftsmodells dahinter, dass da noch so ein Startup sozusagen hinter der Community der GDW steht?

00:09:29: Ja, das ist eine super Frage.

00:09:30: Weil diese Frage hat mich wirklich sehr viele schlaflose Nächte gekostet weil ich natürlich wie ich es gerade skizziert habe... diesen Stammtisch wirklich aus einem Hobby rausgestartet habe.

00:09:41: Also man muss sich das so vorstellen, dass ich irgendwann eine E-Mail geschrieben hab an Frauen die ich toll fand in meinem Umfeld und gesagt hat wir treffen uns dann und dann in dem und dem Restaurant.

00:09:50: Die kamen auch, es waren so zwölf Frauen und dann sagten sie hey das war total spannend.

00:09:55: also es gab keine Agenda oder so sondern ich sagte einfach nur ist es wichtig dass ihr euch kennenlernt und dass ihr eben gegenseitig auch pusht Und dann erwuchst daraus wirklich eine Community.

00:10:05: und irgendwann so nach anderthalb zwei Jahren tatsächlich bemerkte ich, dass das Ganze ziemlich viel Raum einnahm.

00:10:12: Also ihr müsst euch vorstellen für diejenigen, die jetzt da draußen zuhören... das wahnsinnig viel Zeit in Anspruch genommen hat.

00:10:20: Das ganze Ausfüllen der Exelisten, dann immer wieder zu gucken wer passt auch in diesen Kreis?

00:10:26: am Anfang habe ich wirklich sehr stark darauf geachtet wer sind die Frauen die zu diesem Dammtischen kommen?

00:10:32: und dann sagt er irgendwann meine bessere Hälfte mein Mann zu mir sagt man du musst dich jetzt mal entscheiden.

00:10:36: also du hast einen festen Job du kannst nicht nebenbei so ein Ehrenamt dass du ja machst so sehr ausfühlen dass du gar keine zeit mehr für nix hast.

00:10:46: Und dann stellte ich fest, dass ganz viele Unternehmen auf mich zugekommen waren zwischenzeitlich die sagten, das ist total spannend was du da machst.

00:10:52: Du bringst ja eine sehr interessante Zielgruppe zusammen, zu der wir überhaupt keinen Zugang haben weil wir suchen als Unternehmen genau die weiblichen Talente, die Digitalisierung auch gestalten.

00:11:05: und dann habe ich eins in eins zusammen gezählt und dachte okay vielleicht ließe sich daraus eben auch eine Art Beratung machen.

00:11:13: Und heute machen wir das.

00:11:15: Also, heute beraten wir unter anderem eben auch Unternehmen in ihren Diversity-Inclusion Fragen.

00:11:20: und da hilft natürlich dieses Herzstück diese Community weil sie für mich so der Maßstab dessen ist und das Instrument um immer weiter auszuprobieren was sind deren Nöte?

00:11:30: Was sind deren Wünsche und wie können Sie am besten auch Karriere in diesen Unternehmen machen?

00:11:35: und diese Insights kann ich natürlich sehr gut in die Beratung einfließen lassen.

00:11:39: und so entstand dann eben GDW.

00:11:41: Ja Sehr, sehr schön.

00:11:43: Was würdest du sagen ist so für jemanden eben der sie nicht kennt?

00:11:47: So der Kern der GDW, die DNA das was dort alle verbindet als Community?

00:11:52: Ich würde sagen zum einen dass man über Gdw Menschen trifft die man so nie im Leben getroffen hätte dadurch dass es eine diverse Community ist.

00:12:02: also wenn Du auf ein paar Veranstaltungen warst weißt du dass selber ist die Gründerin von dem Startup Vorstandsmitglied von einem großen Konzern.

00:12:14: Es trifft jemanden aus der Logistikbranche auf jemandem aus der Kommunikationsbranche, also wir machen ja keinen Halt vor irgendwie Branchen oder sagen es gibt ein Ausschlusskriterium und auch vom Alterstruktur ist das auch sehr divers.

00:12:27: Also ich sage mal Mitte zwanzig überhin zu fünfundfünfzig und dadurch entsteht natürlich auch einen Mentoring dass wir gar nicht so attestieren müssen als solches, sondern es funktioniert eben so.

00:12:38: Und das heißt der erste Punkt ist du triffst auf Menschen, auf die du so nie getroffen hättest zu denen du auch vielleicht so nie einen Zugang bekommen hättet.

00:12:47: und der zweite punkt ist natürlich dass es eine Lern-Community.

00:12:51: also du lernst auf den Veranstaltungen nicht nur andere Menschen kennen, sondern du lerenst auch ganz viel Wissen Du kriegst so viele spannende Einblicke, als wir noch ganz viele analobe Veranstaltungen auch gerade vor Corona gemacht haben.

00:13:03: War es so dass wir immer in den Unternehmen zu Gast waren sehr sehr bewusst weil wir den Blick hinter die Kulissen der Arbeit der jeweiligen Rednerinnen bekommen haben.

00:13:12: Die hat dann erzählt wie bin ich eigentlich da gelandet wo ich bin?

00:13:15: Was hat mir geholfen was hat mich nicht geholften oder auch konkret Digitalisierungsprojekte sozusagen greifbar gemacht.

00:13:22: Und das ist etwas, auch diese Einblicke würde ich ja so im Leben nie über mein eigentlichen Job bekommen und das hilft dir wiederum diesen Blick über die eigene Komfortzone und über den eigenen Horizont hinaus auch diese Learnings in die eigene Arbeit natürlich einfließen zu lassen.

00:13:39: Diese zwei Dinge würde ich sagen, dass macht GDW so besonders.

00:13:43: und der letzte Punkt ist mit Sicherheit, die nicht politisierend unterwegs ist, also wir sind jetzt keine ich sage mal politischen Feministinnen.

00:13:55: Die auch im Netz auf den sozialen Kanälen politischen Feminismus vorantreiben und, sage ich mal die Mann-Frau Diskussion aufmachen.

00:14:05: Und uns auch sehr stark auf die Quoten-Diskussionen fokussieren.

00:14:08: also nicht falsch verstehen Ich bin großer Fan der Quote Bin ich geworden muss ich zugeben aber ich glaube halt nicht dass sie das einzige Instrument ist und es auch nicht hilft sich darauf zu versteifen sondern ich bin ein Typ ich gucke immer was können wir als einzelne Person tatsächlich auf die Beine stellen neben dem dass ich natürlich unternehmen darin berate?

00:14:27: Und das ist natürlich etwas, was auch diese positive Tonalität von Feminismus.

00:14:32: Also der moderne Feminismus ist für mich nicht unbedingt dadurch da dass er laut ist sondern dass er fokussiert ist und dass er die richtigen Menschen zusammenbringt und vor allem Frauen eine Bühne und Sichtbarkeit gibt.

00:14:48: Das ist etwas was uns als GDW sehr ausmacht

00:14:51: Ja, finde ich auch glaube ich sehr wichtig dass ihr euch da nochmal so positioniert und vielleicht auch abgrenzt oder sagt so wir stehen dafür gerade im Kontext des Feminismus.

00:15:00: Und ich glaube, ihr geht da auch einen sehr guten Weg.

00:15:02: Alles was du gerade beschrieben hast, kann ich jetzt als Mitglied oder Gast auf diesen Events total unterschreiben?

00:15:09: Weil das für mich tatsächlich damals genau der Grund war, warum ich dort hingegangen bin, dass es so wirkte, als wäre jeder eingeladen.

00:15:16: Als gab's da quasi nicht dieses Hinterzimmergefühl, okay, du musst irgendwas Gewisses erreicht haben oder eine gewisse Position oder irgendein Projekt oder ein eigenes Start-up, was auch immer um dabei zu sein.

00:15:27: Sondern man hatte das Gefühl hey wenn du Lust hast... diese Themen zu diskutieren, dann kommen einfach vorbei.

00:15:32: Und für mich ... Ich sag das immer gerne, ich bin auf jeden Fall eher ein introvertierter Mensch und Netzwerken ist jetzt nichts was total in meiner DNA steckt.

00:15:39: so einfach hingehen und erzählen hi hier bin ich aber da hab' ich halt irgendwie so gedacht ja gut was soll passieren wirkt irgendwie total nett und offen zugänglich habe eine Freundin mitgenommen und ich glaub vor zwei drei Jahren oder so war es waren wieder hebeia tatsächlich damals als allererste mal und das war total schön.

00:15:55: also ne?

00:15:56: Genau das Feeling.

00:15:57: Klar, beim ersten Mal hat man dann noch nicht so mit jedem Fremden geredet aber je mehr Events dazu kamen, desto flüssiger lief das alles.

00:16:05: Das freut mich

00:16:05: total zu hören!

00:16:07: Mir ist es ein großes Herzensanliegen dass diese Community diese offene Willkommenskultur lebt weil mir ist es selber schon passiert dass ich auf Netzwerksveranstaltung war und dachte, ich höre hier irgendwie nicht dazu oder nicht hin.

00:16:19: Und das ist so ein wichtiger Punkt von Diversity und dann eben auch Inklusion.

00:16:24: Da geht es immer um dieses Belonging.

00:16:26: also es geht immer darum dass sich dazugehören kann und vor allem so wie ich sein will und so wie Ich sein kann und bin weil wenn ich das Gefühl habe ich muss mich verstellen finde ich ein Netzwerkcharakter, der nicht gut und gesund ist.

00:16:42: Sondern es geht ja gerade in so einem großen Netzwerk darum, dass sich immer das Gefühl haben kann, egal ob ich introvertiert oder extrovertiert bin... Ich kann mir das selber aussuchen was ich hier auch aus dem Netzwerk herausziehe.

00:16:55: Insofern freut mich das immer sehr wenn ich solche Geschichten höre weil ich dann immer denke Ja dafür mache ich das tatsächlich!

00:17:03: Genau, weil wir jetzt auch gerade schon diesen Begriff Community sehr oft erwähnt haben.

00:17:06: Es ist ein Thema das uns auch hier im Podcast häufig beschäftigt, weil natürlich auch viele Leute in Marketing und Influencer natürlich viel darüber nachdenken.

00:17:15: wie kann man so eine Community gerade im digitalen Raum tatsächlich am Leben erhalten bereichern?

00:17:22: Auch wirklich einen Zusammenhalt schaffen dass es eben keine Gruppe von losen Usern ist die da irgendwo zusammenhängen sondern tatsächlich eine Gemeinschaft wo Leute Füreinander, miteinander sprechen sich verbinden.

00:17:33: Sich auch zugehörig fühlen eben wie du es gerade beschrieben hast.

00:17:36: Wie schafft ihr das?

00:17:37: Und das ist vielleicht so eine schöne Brücke zu dieser Corona-Phase die natürlich alle analogen Events, die euch ja auch sehr wichtig waren einfach mal kurz unmöglich gemacht hat.

00:17:46: Wie Schafft ihr dass sozusagen das im digitalen Raum auch zu beleben?

00:17:51: Also ich glaube erstmal zur Community Frage.

00:17:54: Community Arbeit ist mit unter die Erhärteste Arbeit, die es finde ich in der Kommunikation oder auch im Marketing gibt.

00:18:02: Weil das ist so unwegbar und es ist häufig so dass du vieles nicht in der Hand hast.

00:18:06: Du kannst dich noch sehr anstrengen und gute Inhalte haben.

00:18:09: wenn die keiner sieht oder keiner darauf reagiert dann helfen dir die Inhalten nicht.

00:18:14: was mir halt wirklich geholfen hat ist Das war sich voll ganz kurz angedeutet hatte Ich habe ja am Anfang sehr großen Wert darauf gelegt Wer ist Teil des Netzwerks?

00:18:23: Also, man muss sich vorstellen.

00:18:25: Ich habe mich am Anfang mit jeder Person vorab getroffen und wirklich die Personen kennengelernt und geguckt, passt sie in diese Runde.

00:18:32: Wir waren natürlich noch viel kleiner und da ist es umso wichtiger auch zu gucken, passen wie Leute irgendwo zusammen.

00:18:37: Und ich glaube dadurch dass ich am Anfang eben so eine große Aufmerksamkeit darauf gesetzt hab hat sich das natürlich fortgetragen in dem Moment wo wir gewachsen sind.

00:18:45: Und heute ist das natürlich nicht mehr machbar klar!

00:18:48: Wir sind über dreißigtausend Frauen.

00:18:50: der Form nicht, ist auch nicht mein Ansinn.

00:18:53: Aber was man natürlich machen kann, ist dieses Gefühl des Zusammengehörigkeits auf diesen höheren Zweck, nämlich.

00:19:00: unser Motto lautet ja auch Making the World more Digital and Diverse und das ist glaube ich etwas, wo hinter sich viele versammeln können und sagen können okay, was heißt das für mich konkret?

00:19:10: Für meine Arbeit dass sich das Diversity und Digitalisierung nämlich zusammenkönnen.

00:19:15: Ich kann einen Beitrag an Aktiven dazu leisten, indem ich Teil eures Netzwerks bin, in dem ich auf Menschen treffe, auf die ich so nicht getroffen habe, in denen ich Einblicke bekommen hätte.

00:19:27: Also es muss dieses Motto darf nicht nur irgendein Marketing-Motto sein sondern es muss natürlich auch mit Leben gefüllt werden.

00:19:34: Und meines Erachtens funktioniert das am besten wenn man die Menschen im Vordergrund stellt.

00:19:39: deswegen haben wir Formate, die jetzt mal unabhängig von mir als Gründerin andere Frauen auf die Bühne heben.

00:19:47: Ob das jetzt Woman of the Week ist?

00:19:49: Wo wir eben auch Social Media diese Frauen zeigen mit ihren persönlichen Karrierewegen.

00:19:54: Wir haben das Pondor natürlich auch dazu Man of the Month weil wir sagen zu Diversity gehören eben beide Seiten.

00:20:01: Aber es ist durchaus auch so, dass wenn wir jetzt Online-Veranstaltungen konzipieren – auch im Übrigen für andere Unternehmen, weil die uns anfragen -, dann können wir natürlich aus einer Datenbank zähren, die ganz spannend ist.

00:20:12: Das heißt, wir schlagen auch die Frauen aus unserer Community aktiv für solche Speakerspeakerinnenjobs an der Stelle vor und das ist auch etwas was eine große Begehrlichkeit weckt, weil man dann denkt ja ich bin nicht nur Teil der Community sondern ich kann auch meinen aktiven Beitrag dazu leisten und werde tatsächlich auch gesehen und übertragen.

00:20:30: Auf die digitale Welt bedeutet das, wenn ich halt bisher eine recht analoge Community hatte, muss ich mir einfach überlegen... Ich würde mir immer Gedanken machen welcher Kanal ist für mich der entscheidende?

00:20:41: Also ich glaube nicht dass man auf jedem Kanal präsent sein muss!

00:20:45: Wir machen das bis auf Snapchat und TikTok Aber wir sind da sehr präsent, aber bei uns ist das auch natürlich Teil unserer DNA.

00:20:52: Wir sind von Anfang an in dem Moment wo wir uns analog zusammengefunden hatten.

00:20:57: schon vor mehreren Jahren hatte ich direkt auch schon damals noch eine Facebook Gruppe gegründet dann waren wir relativ schnell auf Twitter weil Twitter ein tolles Live Medium ist für Veranstaltungen.

00:21:07: Aber wenn ich noch am Anfang stehe mit Community dann würde mich total auf einen Kanal fokussieren da versuchen alle drauf zu lenken.

00:21:14: Also wirklich zu gucken, dass ich dann alle die, die ich erreichen will auf Instagram zusammen finde oder das ich sie auf LinkedIn sozusagen zusammenbringe und dann eben darüber die Inhalte zu spielen und die Community selber auch zum Wort kommen zu lassen und die Menschen in der Community sind sichtbar werden zu lassen.

00:21:32: Und das ist für mich Community-Bilding.

00:21:34: Ja Das geht ja nun auch sehr einher mit dem Thema.

00:21:39: natürlich viel mehr Empowerment, um das so einmal noch mal zu deuten.

00:21:43: Du hast gerade schon gesagt Männer sind trotzdem absolut teil dessen.

00:21:46: Das finde ich auch sehr schön.

00:21:47: Ich habe auch meinen Freund tatsächlich einmal mit zu einem Event genommen der fand es auch sehr angenehm.

00:21:51: Also das ist sozusagen Ja jetzt sage ich mal wirklich kein geschlossener Kreis der sich eben auf diese diese Gruppe fokussiert.

00:21:58: Es gibt natürlich jetzt auch viele Stimmen gerade verlinkt in so positionieren sich ja gerade auch viele Frauen und viele distanzieren sich auch ganz klar.

00:22:04: es gab einen liegten Beitrag von Céline Flores Willas, der hieß Fuck Female Empowerment.

00:22:09: Was natürlich klar eine wundervolle Clickbaiting Headline war und sie hat im Endeffekt erklärt nein natürlich ist ihr das Thema sehr wichtig aber Sie will nicht in diese Schublade gesteckt werden.

00:22:17: Begegnet dir das auch öfter mal dass Ihr ja darf es vielleicht noch so ein bisschen mehr rechtfertigen müsst, dass ihr diesen Begriff verwendet oder das als etwas Relevantes erachtet?

00:22:27: Also ich finde es immer schwierig wenn man das als Schublada bezeichnet weil Ich bin super gerne dieser Schublad.

00:22:32: Weil am Ende des Tages Wenn ich's nicht mache wer solls machen?

00:22:35: Also, wenn ich nicht Feministin bin und die Fahne hochhalte für unser Geschlecht.

00:22:40: Und dafür kämpfe, dass es nicht mehr diese Stereotype gibt – das habe ich vor Kurzem in einem Zeitinterview gesagt -, dass wenn Frauen Highheels tragen ist immer noch diese Denkweise gibt, dass dann das Gehirn schrumpft oder dass wir roten Lippenstift tragen in der Businesswelt, was wir nicht für ernst genommen werden und uns die Frage gestellt wird ob wir Skatering bringen können?

00:23:00: Diese Vorurteile gibt es hundertprozentig jeder Frau da draußen begegnen.

00:23:06: Und daher finde ich, das dann als Schublade zu deklarieren ein bisschen so einfach gesprochen vor dem Hintergrund dessen man muss auch immer gucken dass man nicht in eine privilegierte Situation reinkommt weil ich würde sagen du und ich uns geht es höchstwahrscheinlich ganz gut.

00:23:22: wir haben gutes Netzwerk, gutes Umfeld Wir haben einen spannenden Job also ich kann das zumindest für das sagen was ich mache.

00:23:29: Ich habe hart dafür gearbeitet dass ich da bin wo ich bin Aber ich weiß auch, dass sehr zu schätzen.

00:23:33: Weil ich aus dem Elternhaus komme, das mir überhaupt nichts finanziell bieten konnte.

00:23:37: und es gibt viele Frauen die werden nicht gesehen, sie sind nicht sichtbar und die können auch ihre Stimme nicht zeigen.

00:23:44: Und daher finde ich so wichtig, dass es Frauen gibt, die die Fahne hochhalten und die wirklich Feministinnen sind.

00:23:51: und ob sie jetzt lauter sind.

00:23:54: Das ist das was ich vorhin kurz angedeutet habe.

00:23:56: Ich bin auch kein Fan davon wenn man ständig irgendwie Männerbashing macht in alte weiße Männer irgendwie die Fotos immer rauf und runterjagt auf Social Media zumal ich auch nicht glaube, dass es uns weiterbringt.

00:24:07: Aber am Ende des Tages sehe ich immer das große Ganze sozusagen Ich bin ein Teil einer Bewegung!

00:24:12: Ich bin ja nicht die Bewegung selber so.

00:24:15: Das heißt, ich kann meinen Beitrag dazu leisten.

00:24:18: Daher gebe ich immer einen mit einfach selber zu überlegen.

00:24:22: provoziere ich jetzt um irgendwie eine gute Headline sozusagen auf die Beine zu stellen Und so wird es gesagt als Clickbaiting zu machen?

00:24:30: oder überlege ich mir, dass ich vielleicht etwas privilegierter bin als andere und frage mich was kann ich zurückgeben?

00:24:37: Und ich habe mir irgendwann geschworen es werde ich nie vergessen.

00:24:40: Als Berufsanfängerin hab' ich für mich wirklich so ein Pakt geschlossen weil ich wusste wie hart es für mich damals war an einen Netzwerk zu kommen, an Positionen zu kommen und meinen ersten Job zu bekommen.

00:24:52: da habe ich wirklich so viel gekämpft und ich habe so wahnsinnig viele Absagen von Menschen bekommen die sich im Übrigen heute jetzt natürlich melden.

00:25:01: Und da habe ich mir geschworen, dass wenn ich irgendwo in meiner Position bin anderen Menschen scheinwerferlich zu geben.

00:25:07: Anderen Frauen dabei zu helfen das sie so sein können wie sie sein wollen dann werde ich das machen.

00:25:12: und es muss nicht jeder machen das ist mir klar aber jeder kann es machen.

00:25:17: und das ist etwas wo ich sage Das ist für mich Empowerment Es gibt ja übrigens auch keine deutsche Übersetzung für Empowerments ist ganz spannend.

00:25:24: Ja das ist sozusagen was wir in Deutschland gar nicht gewohnt sind dieses bestärken von anderen.

00:25:31: Ja, geht es mal geschlechter übergreifen und bestärkt von anderen Geschichten?

00:25:35: Und das ist die DNA dessen was ich mit gdw mache aber natürlich auch jetzt dessen dass sich mit dem buch vorantreiben will da wirklich eine bewegung anzustoßen und menschen mitzugeben okay positionierlich bevor andere für dich tun

00:25:49: ja armen erstmal wundervoll.

00:25:53: Genau zu den buch würde ich mich jetzt auch eben noch mal gerne tiefer gehen einmal austauschen weil Erst mal den Punkt spannend finde, du hast klar erstmal die Netzwerkbibel geschrieben.

00:26:03: Das war dein erstes Buch macht ja total Sinn.

00:26:05: Du hast sozusagen ein großes Netzwerk und ermöglicht auch anderen Zugang zu diesen.

00:26:10: Hast Netzwerksveranstaltungen usw.

00:26:12: Warum war jetzt dieses Thema Sichtbarkeit?

00:26:15: Und das fand ich auch sehr spannend.

00:26:17: Personal Branding steht ja gar nicht auf deinem Cover.

00:26:19: also dieses Thema Sichtbarkeit dann eben doch so relevant für dich, dass du gesagt hast ja das ist mein Thema für das zweite Buch und für eine Bewegung sogar wie du es jetzt gesagt hast.

00:26:29: Was steckt da drin für dich?

00:26:32: Ich finde ja, dass Netzwerken und Sichtbarkeit total zusammengehören.

00:26:35: Und ich habe es ja auch schon in der Netzwerkbibel hier und da auch thematisiert ob es jetzt darum ging welchen Kanal finde ich für mich aber auch welches Thema kann ich irgendwo für mich rausfiltern mit dem ich mich dann identifizieren kann?

00:26:46: und stellte fest das im Laufe der Zeit ist ganz viele Menschen mich immer darauf angesprochen haben auf das Thema Positionierung.

00:26:55: die Sichtbarkeit der Netzwerk multipliziert.

00:26:58: Ist ja klar, weil wenn du auf einmal sichtbar bist egal ob intern oder extern in einem Unternehmen wirst du für deine Leistungen gesehen und für das was du kannst.

00:27:08: ich sage immer es gibt so viele Menschen da draußen die echten tollen Job machen Aber die siehst du nicht.

00:27:14: und natürlich kann man jetzt die Gesamtdiskussion einsteigen zu sagen, okay das ist als Gesellschaft unsere Aufgabe diese Menschen sichtbar zu machen.

00:27:21: Natürlich ist es das!

00:27:23: Das ist eine wahnsinnig schöne und romantische Vorstellung keine Frage aber die Wahrheit und die Realität ist eine andere.

00:27:30: So am Ende des Tages muss ich selber gucken was habe ich in der Hand auch aus meiner Karriere und meine berufliche Laufbahn betrifft?

00:27:36: Und es sind zwei Dinge.

00:27:37: Das erste Ding ist das Netzwerken, dass ich eben darauf achte, dass sich mir ein gutes Netzwerk zusammenstelle und immer auch zurückgebe wenn ich's dann kann.

00:27:48: eben meine Geschichte selber besetzen kann, bevor es andere für mich tun.

00:27:51: Und dazu gehört nicht nur die digitalen Kanäle zu bedienen und Artikel zu veröffentlichen oder Postings zu teilen sondern das fängt ganz normal im Analogen an dass sich anderen Menschen beim Mittagessen erzählen was ich für ein Projekt auf die Beine gestellt habe.

00:28:07: Also wofür war ich verantwortlich und was kann ich richtig gut?

00:28:10: Und wo können Menschen auf mich zukommen, wenn sie Expertise oder Hilfe brauchen.

00:28:15: Ich muss aktiv anfangen darüber zu sprechen, was ich kann.

00:28:18: Mein Lieblingsbeispiel ist vor mehreren Jahren als ich am Anfang stand und noch gar nicht so visibel war auch gerade was die Artikel, die du vorhin zitiert hast betrifft Wie bin ich zu diesen Artikeln gekommen?

00:28:32: Das war mit Nichten so, dass ich darauf angesprochen worden bin.

00:28:35: Ob ich gerne ein Artikel veröffentlichen will.

00:28:38: Es war andersherum.

00:28:39: Ich habe meinen Hut in den Ring geworfen und immer wenn Leute gesagt haben ja wir suchen jemanden die über Social Media schreiben kann dann hab ich gesagt Ja, ich kenne jemand nämlich mich.

00:28:48: Und natürlich kam ich mir blöd vor weil ich immer dachte das kann auch nicht sein, dass sie das nicht sehen, dass sich auch an dem Thema aktiv sind und das warum fragen die mich nie?

00:28:59: Ich habe offensichtlich vorher nicht so oft darüber geredet, dass sie mich auf dem Zettel haben.

00:29:05: Das heißt ich muss dafür sorgen, dass Sie mich auf den Zetteln haben.

00:29:08: und darum geht es eben beim Thema Positionierung.

00:29:10: und daher ist mir das Wortpositionierung und auch Sichtbarkeit so wichtig weil es für mich noch ein Schritt weitergeht als Personal Branding.

00:29:19: bei Personal Brandings hat man natürlich sehr dieses Marketing Konstrukt drum herum.

00:29:26: Positionierung, das hat für mich was Politisches auch.

00:29:29: Es geht um gesellschaftspolitische Themen, Teil von Debatten zu sein, Haltung zu zeigen, Werte zu zeigen und sich zu überlegen, was sind eigentlich meine Werten?

00:29:38: Wofür stehe ich ein?

00:29:40: Und daher ist es für mich so eine Lebensaufgabe und das Buch ist ja genauso aufgemacht mit den einzelnen Challenges wo du eben auch gucken kannst dass du dich selber überprüfst ob du an welchem Punkt deiner beruflichen Laufbahn du bist und wo du vielleicht noch einige Dinge anders lenken kannst.

00:29:57: Ja, ich habe mich gefragt wie die erste Resonanz auf Deine Position oder auch dieses Buch ist, die du jetzt gerade so raushören kannst.

00:30:05: Du hast schon super viele Interviews gegeben, hast es auch grade gesagt sowohl in klassischen Medien als auch kleinen Nischen Podcast und so weiter.

00:30:11: Ist man dem Thema generell sehr offen?

00:30:14: Jetzt gerade gegenüber weil bei uns in der Marketingwelt klar wird das schon seit vielen Jahren fast diskutiert.

00:30:20: Es ist ein Begriff, der klar ist.

00:30:21: Man hat auch nicht ganz so viel Berührungsängste mit dem Thema Branding

00:30:25: usw.,

00:30:25: man kann das vielleicht differenziert betrachten.

00:30:27: aber wie du gerade eben schon angedeutet hast, ist das natürlich in Deutschland mit diesen ganzen Selbstdarstellungen mit der Selbstdarstellungsangst vielleicht auch so ein bisschen verbunden immer.

00:30:36: Ja, ein schwieriges Thema.

00:30:37: was würdest du sagen?

00:30:37: ist dein erstes Fazit Offenheit oder eher Skepsis?

00:30:42: Ich würde sagen eine gesunde Skepsi?

00:30:45: es ist durchaus so dass wir in Deutschland nicht das Land sind das Personenkult lebt.

00:30:52: Wir sind es nicht gewohnt, Menschen nach vorne zu stellen und sie zu zelebrieren dafür dass die Persönlichkeiten sind oder sich zu welchen entwickelt haben.

00:31:01: Und damit tun wir uns unglaublich schwer weil natürlich der Vorwurf immer nahe liegt ach jetzt inszenieren wie ich.

00:31:07: aber ich habe irgendwann auch in dem Interview gesagt also ich finde zum Beispiel Inszenierung per se nicht schlimm ja.

00:31:13: also Ich würde sogar behaupten wenn sich mehr Menschen auf eine gute Art und Weise inszeniren würden mit guten positiven Themen dann hätten wir glaube habe ich auch eine ganz andere politische Debatte, weil diese Menschen sichtbar werden und weil sie ihre Stimme erheben würden.

00:31:26: Wir sehen ja immer die negativen Beispiele, weil Sie halt besonders laut sind und weil Sie den öffentlichen Diskurs einnehmen.

00:31:33: Und das ist etwas was mir eben so wichtig ist aufzuzeigen – dass es bei Personal Branding nicht um diese Überinszenierung sondern um Positionierung geht!

00:31:42: Das ist natürlich ein schmaler Grad, weil du musst dir genau überlegen, was ist die Message wirklich rüberbringen, wie willst du interagieren?

00:31:52: Wie willst du wahrgenommen

00:31:53: werden?".

00:31:54: Und am Ende des Tages wird es immer Menschen geben.

00:31:56: Das kenne ich auch bei mir selber die dann sagen ach das ist doch eine Inszenierung!

00:32:00: Ja gut, dann ist es so.

00:32:01: aber ich kann und will auch nicht jeden überzeugen.

00:32:04: Aber die, die ich überzeugen kann und die, den ich mitnehmen und mitreißen kann für Themen Ist doch großartig wenn ich das über meine eigene Sichtbarkeit machen kann.

00:32:12: Wenn ich nicht sichtbar wäre, würde das nicht klappen.

00:32:15: Insofern glaube ich, dass es immer mehr positive Beispiele gibt im Übrigen gerade auch von Frauen, die wirklich sehr sichtbaar und wie will sind für ihre Themen einstehen wie ich finde, kompetente, kluge Art und Weise.

00:32:30: Die überhaupt nicht dass die mal über Inszenierung in den Vordergrund stellen sondern sich sehr stark über die Themen positionieren.

00:32:37: Und das gibt der Debatte, finde ich eine neue Richtung und es tut der Debatte auch unglaublich gut.

00:32:44: Ja da ist es super spannend.

00:32:45: man ist ja immer schnell dabei zu sagen, dass es Männern generell leichter fällt sich zu zeigen und zu präsentieren über ihre Erfolge zu sprechen oder einfach über das was ihnen wichtig ist.

00:32:55: Und Frauen dann eher so den richtigen Moment abpassen oder eher warten bis sie wirklich etwas ganz ganz Tolles gemacht haben bevor sie anfangen vielleicht rauszugehen.

00:33:04: Ist das etwas was du auch beobachtest?

00:33:06: Und dann vielleicht auch tatsächlich auch nochmal ein Grund dass du Personal Branding oder Sichtbarkeit als Hebel für Female Empowerment vielleicht auch identifiziert hast Was dann eben gerade Frauen helfen kann besonders gut oder noch besser zu machen, um weiterzukommen?

00:33:19: Ich finde halt in der Debatte rund um eine vielfältigere Wirtschaft braucht es alle Perspektiven und da sind vor allem die weiblichen Perspektive auch gefragt.

00:33:28: Das bedeutet wenn wir sie nicht hören, wenn wir Sie nicht sehen und wenn Sie nicht Teil der Debatte sind, wenn Sie sich nicht am Entscheidungs-Tisch mitsitzen dann können wir es nicht hinbekommen dass wir als Wirtschafts-, als Gesellschaft wirklich diversity inclusion leben weil wenn du die Perspektiven nicht siehst und auch nicht deren Erfahrungswerte mit einfließen lassen kannst, wie willst du dann wirklich Innovationen auch prägen innerhalb von der Wirtschaft?

00:33:53: Und wir wissen hoffentlich mittlerweile alle das Diversity der Treiber für Innovation ist.

00:33:58: Daher sehe ich es durchaus schon dass Frauen häufig im öffentlichen Diskurs nicht stattfinden.

00:34:06: also man hat das zum Beispiel jetzt gesehen In der Debatte rund um die Virologen in Deutschland, wo es irgendwie immer dieselben gab, die man gesehen hat.

00:34:14: Ich habe jetzt heute gesehen dass Herr Drosten sozusagen Verstärkung von einer weiblichen Expertin bekommt im Ende der Podcast was ich großartig finde und was auch ein wichtiges Zeichen finde.

00:34:25: das ist zum Beispiel eine Sache.

00:34:26: oder wenn du so Talkshows siehst mit Politikerrunden denkst du auch manchmal okay da sind irgendwie achtzig Prozent Männer Und wo sind da am Ende des Tages die Frauenstimmen, so.

00:34:39: Das ist etwas, wo ich auch gesagt habe okay was kann ich hier wieder?

00:34:42: Was kann ich mit GDW machen?

00:34:43: und deswegen is ein Baustein von GDV Sichtbarkeit.

00:34:46: Deswegen haben wir den Digital Female Leader Award ins Leben gerufen Wo wir Frauen auszeichnen und sie auf die Bühne heben Die digitalisierungsprojekte gestalten und deswegen nutzen wir auch sehr stark und massiv die Social Media Kanäle.

00:34:59: und daher zurück zu der Frage Ist es natürlich auch wichtig Auf der einen Seite, wie immer darauf achten, wie Podiumsdiskussion zusammengesetzt ist.

00:35:10: Ist das so, dass wirklich diverse und vielfältig zusammengestellt ist?

00:35:15: Aber natürlich bis hin zu der Frage Vorstände-Aufsichtsrats-, Postenaufsichtsräte.

00:35:22: Und dann auch der zweite Punkt, wo die individuelle Perspektive wieder reinkommt.

00:35:28: Was können wir selber tun?

00:35:30: Und ich hatte heute Morgen dazu tatsächlich was auf Instagram gepostet, dass ich finde das wir selber zum Beispiel uns gegenseitig als Frauen vorschlagen können.

00:35:39: Das ist ja etwas, was wir in der Hand haben.

00:35:41: wenn ich wohne nicht kann warum sage ich dann einfach ab und ohne jemand anderen Vorschlag vorzuschlagen?

00:35:48: Ich schlage immer drei weitere Frauen vor.

00:35:50: Wenn ich denn immer denke okay das habe ich in der hand.

00:35:52: und genauso wenn es sozusagen jede von uns machen würde glaubt mir dann würde es wahnsinnig schnell gehen, dass mehr frauen sichtbar sind.

00:36:00: Ja, ich habe auch manchmal überlegt ob Sichtbarkeit sogar manchmal gleichzusetzen ist mit Präsenz.

00:36:04: So diesen Ich bin da und ich bin auch verfügbar.

00:36:08: natürlich ist das nicht immer möglich wie du gerade gesagt hast.

00:36:10: man kann nicht auf jeder Bühne stehen und so.

00:36:12: aber ich glaube je mehr Leute tatsächlich rausgehen und dann eben auch mal Nicht absagen und auf eine bühne gehen auch wenn sie vielleicht so Ich weiß auch nicht noch ein paar Ängste haben oder so Je mehr desto besser.

00:36:24: und irgendwann ja es ist dann tatsächlich wie ein Netzwerk Effekt Hebe andere Frauen mit hoch oder nimm sie mit und lass auch Sie scheinen.

00:36:32: Oder so, das ist glaube ich auch noch mal etwas was wir uns alle noch mehr zu Herzen nehmen können an jeder Stelle.

00:36:38: Es tut mich weh im Gegenteil es tut gut Das macht Spaß.

00:36:41: Ich finde es auch toll wie gesagt wenn du an dem Punkt bist wo Du eben auch was zurückgeben kannst.

00:36:45: Und ich mach das nicht nur deswegen weil's meine profession mit gdw ist sondern weil ich wirklich der festen überzeugung bin dass wir alle irgendwo aufgrund eines tieferen Sinns da sind und nicht selbst referenziell, weil es irgendwie immer um uns geht.

00:37:00: Sondern, weil's darum geht eben an einem bestimmten Punkt auch etwas zurückzugeben.

00:37:04: Und das kann man sehr indem man auch andere Frauen eben vorschlägt

00:37:08: Und damit können wir vielleicht auch so echt schon mal in ein paar Praxistips gehen.

00:37:12: Du hast es ja wirklich in dem Buch super schön mit einer direkten Ansprache auch tatsächlich formuliert aufgebaut, sodass du einen durch so eine Funnel führst wie man zu seiner eigenen Personalbrand kommt.

00:37:25: Kannst du mal so ein bisschen anskeizieren?

00:37:26: Was sind die wichtigsten Steps?

00:37:28: Weil ich habe beim Durchlesen gemerkt... Es ist ja wirklich auch sehr viel Arbeit erstmal mit einem selber!

00:37:33: Es geht eigentlich gar nicht um dieses G jetzt raus und das sind deine Kanäle sondern Schau erstmal nach innen und identifiziere eben so das, was dich ausmacht oder was auch überhaupt dein Zweck ist.

00:37:43: Total!

00:37:44: Also es fängt eigentlich ganz spröde- und analog an also wirklich so wie du es gesagt hast bei dir selber und einfach mal zu überlegen, was sind so Talentefähigkeiten die ich mitbringe?

00:37:55: Und mit was werde ich denn schon wahrgenommen?

00:37:58: Und dazu kann man sein Umfeld wirklich heranziehen und Menschen fragen, mit denen man nicht schon länger arbeitet.

00:38:04: Nicht unbedingt Familie und Freunde, weil die so ein bisschen Bayerist sind aber Kolleginnen und Kollegen, die eine eben über das berufliche kennen und die zu fragen, wen jemst du mich denn war?

00:38:13: Bin ich wirklich so'n Organisationstalent wie ich mir das gerade denke?

00:38:16: oder gibt es ein anderes Talent, dass du mit mir identifizierst?

00:38:19: Da werden Dinge rauskommen, die zum Teil ganz überraschend sind Aber auch Dinge, die ganz gut zur Eigenwahrnehmung passen.

00:38:25: Und das, was sozusagen rauskommt – also was sowohl Eigen- als auch Fremdwahrnehmung ist – beschreibe ich ja in dem Buch als diesen Markenkernenanführungszeichen.

00:38:33: Das muss wirklich etwas, was dich dann ausmacht weil eben beide Bilder zusammenpassen.

00:38:38: und dann geht es einen Schritt weiter sich erst mal Gedanken zu machen auf dieser Skala von Talentefähigkeiten.

00:38:44: vielleicht resultiert aus diesen Dingen ein Thema für das du dich einsetzen willst.

00:38:49: Also vielleicht sagst du okay nicht nur kommunikativ begabt, sondern ich bin auch in der Kommunikationsbranche und mir ist es ein Herzensanliegen die Kommunikation Branche zu revolutionieren.

00:39:00: Weil ich auch das Thema Digitalisierung da reinbringen will weil ich das Thema Social Media dort besetzen will und und und.

00:39:07: Und dafür kann ich mich dann sehr bewusst entscheiden.

00:39:09: und wenn ich diese Entscheidung getroffen habe geht es natürlich einen Schritt weiter zu überlegen.

00:39:14: Gut jetzt hab' ich ein Thema.

00:39:15: aber was eigentlich meine These ist zu dem Thema?

00:39:17: Also es hilft jetzt nicht irgendwie zu sagen, ja gut Kommunikation ist wichtig und wird wichtiger denn je.

00:39:22: Ich glaube das wissen wir alle.

00:39:24: aber was macht eben gutes Personal Branding auch?

00:39:27: Deswegen heißt es personal branding ist die eigenen Erfahrungswerte zuteilen, Anekdoten zu teilen immer ab to date zu sein was die Diskussion meines Themenbereichs betrifft also viel zu lesen.

00:39:38: ich lese unglaublich viele auch Studien Zahlen Daten Fakten damit ich einfach immer wieder abgleichen kann Passt das, was ich mir so überlege?

00:39:46: Was ich auch in der Praxis erfahre.

00:39:48: Passt es zu wissenschaftlichen Erkenntnissen oder vielleicht auch nicht?

00:39:51: und der letzte Schritt ist dann erst die Kommunikation auf Social Media.

00:39:55: also das war bei meiner persönlichen Reise genauso.

00:39:58: ganz zum Schluss stand social media.

00:40:01: Ich war natürlich schon angemeldet aber ich habe nie aktiv gepostet oder aktiv Dinge geteilt.

00:40:06: Und das vergessen viele weil's genau wie du kurz angedeutet hast Die meisten fangen beim letzten Schritt an melden sich an aus so einem Aktionismus heraus und denken, ich muss jetzt direkt morgen tausend Dinge posten weil sie es bei anderen sehen.

00:40:18: Aber haben diese drei vier Schritte davor gar nicht gemacht?

00:40:22: Und daher ist es so wichtig einmal in sich zu gehen und eben zu überlegen wofür stehe ich wie will ich wahrgenommen werden und was sind meine Themen?

00:40:29: Ja, und das ist dann eben auch so ein bisschen die Frage.

00:40:31: Was mache ich denn?

00:40:32: Wenn ich rausgehe... Ich erlebe das bei sehr vielen, die das jetzt tatsächlich vielleicht eher aus dem Aktionismus heraus betreiben, die jetzt einmal inspiriert und ignitet wurden, die dann versuchen jeden Tag einen Post rauszuhauen auf Teufelkommen raus.

00:40:50: Und das ist etwas was ich wenn ihr rausgelesen habt nicht unbedingt deine Empfehlung sondern sich wirklich, wie du gerade schon gesagt hast, strategisch zu überlegen.

00:40:57: was sind meine Punkte?

00:40:58: Argumente, Thesen.

00:40:59: Meine Meinung und Haltung Und eigentlich immer nur etwas mit einem tatsächlichen Inhalt und Sinn zu posten und nicht einfach nur um es rauszuhauen und den Algorithmus zu füttern.

00:41:07: sozusagen ist das richtig

00:41:08: Absolut und die Frequenz ist für mich gar nicht so ausschlaggebend.

00:41:12: Für mich ist es eher die Konsistenz, also wirklich konsistent im Themensetting zu sein.

00:41:18: Und das bedeutet nicht dass ich jeden Tag poste sondern es bedeutet dass ich mir genau überlege was sind die Themen die ich wirklich behandeln möchte, für die ich stehe und die dann auch auf meinem jeweiligen Kanal Platz haben sollten.

00:41:32: Natürlich kann dabei auch herauskommen, dass ich sehr aktiv bin.

00:41:35: Wenn nicht wirklich... Ehrlich gesagt ist ja auch eine Zeitfrage wenn ich die Zeit dafür habe.

00:41:39: aber es sollte nicht am Anfang stehen die Zahl der Postings sondern wirklich der Inhalt und darüber entscheidet sich dann auch wie stark du eben aktiv bist und in welcher Form du auch aktiv bist.

00:41:54: Also du hast gerade schon die Zeit angesprochen, das fand ich grade auch noch mal sehr wichtig.

00:41:57: Ich hab dasselbe bei mir gemerkt.

00:41:58: Ich bin ab irgendeinem Punkt gar nicht mehr zur Rande gekommen.

00:42:01: Klar, ich mach auch ein Podcast.

00:42:02: der hat natürlich sehr viel Zeit eh gefressen in der... Produktion, Vorbereitung, Gästeauswahl und so weiter.

00:42:08: Aber ich merke das auch im Instagram-Post mal nicht eben in zwei Minuten gemacht ist, sondern wenn man da wirklich Herzblut reinsteckt, wenn es ein Gehalt haben soll sozusagen kann man sich da sehr verlieren.

00:42:19: Das

00:42:20: ist eine Stunde an einem blöden Instagram post.

00:42:24: Ihr glaubt es nicht?

00:42:25: Es führte schon zu jeglichem Ehe Streit Weil ich dann im Übrigen angefangen habe, mein Mann das vorzulesen und er so Ich kann es nicht mehr hören.

00:42:33: Jetzt geh damit raus oder lass es.

00:42:36: Hör doch auf für jeden Satz und jedes Kommertheit irgendwie vorzulesen.

00:42:39: Aber gerade natürlich am Anfang wenn du dich so unwohl fühlst Und wenn du da natürlich mit der Passion dabei willst und irgendwann auch natürlich merkst dass ein paar Leute sich irgendwie angucken achtest du natürlich umso stärker darauf.

00:42:51: Aber auch hier kann ich nur sagen, okay nicht schnacken sondern machen am Ende des Tages weil wenn Du dann ewig lang haderst und reflektierst dann ist irgendwo das Momentum auch abgefahren und das kennen wir auch.

00:43:03: da bastelst Du ewig lange an einem Tweet post was auch immer Und dann reagiert kein Mensch darauf.

00:43:11: und wenn Du nebenbei irgendwie in einer Bushalte stehen Kaffeebächer in der einen Hand, das Handy an der anderen und mal eben schnell irgendwie twitters weil ich irgendwas emotional berührt.

00:43:22: Das ist auf einmal so massive Reichweite nimmt ganz viele ein.

00:43:26: also es ist auch so unwägbar.

00:43:27: Total!

00:43:28: Es ist super crazy.

00:43:29: Ich glaube mein erfolgreichster Link im Beitrag den habe ich in fünf Minuten tatsächlich geschrieben oder zehn Und er ist... Auf einmal hätte ich das niemals gedacht so durch die Decke gegangen dass ich mir dachte ja okay warum Warum überhaupt immer diese Stunden in manch andere Beiträge investieren?

00:43:47: Aber ja, ich glaube auch dass so eine gesunde Balance und Struktur da wichtig ist.

00:43:51: Natürlich soll es sich einfach carelessly die ganze Zeit rausgehauen werden, dass man sieht das du das nebenbei gemacht hast und es eigentlich gar nicht so wichtig war aber eben auch nicht zu verkoppt dabei sein was manchmal auch schwer ist.

00:44:04: also ich habe dann manchmal diesen gesunden ungesunden Perfektionismus schon dran.

00:44:08: gerade wenn man Wenn einem das wichtig ist, dann ist es manchmal umso schlimmer.

00:44:12: Aber es ist menschlich würde ich sagen.

00:44:14: Ist ja alles Schöne!

00:44:17: Was würdest du sagen, wie Personal Branding für Leute die in einem angestellten Verhältnis sind funktionieren kann?

00:44:23: Das höre ich sehr häufig.

00:44:24: Ich habe das selber also ich arbeite in der Agentur und da ist es auf jeden Fall mittlerweile auch ein Thema so für den Arbeitgeber geworden.

00:44:31: Der hat das halt auch gesehen.

00:44:32: und dann ist so die Frage okay wie viel identifiziert man sich tatsächlich da draußen mit seinem Arbeitgebers.

00:44:38: Tritt man als Vertreter oder als Botschafter dessen auf macht man das vielleicht komplett losgelöst und schafft es das am Rande zu verheiraten.

00:44:46: Was erlebst du da auch in deinem Netzwerk, wie Leute damit umgehen die jetzt eben nicht ihr eigenes Unternehmen haben auf das dass dann alles einzahlen kann?

00:44:53: Ich glaube auch hier nochmal ist es extrem wichtig selber Agendas hätte zu sein und selber zu bestimmen.

00:44:58: Inwieweit involviert bist in die Abläufe bei dir im Unternehmen und diese auch gerne nach außentransportieren willst.

00:45:05: Oder ob du sagst, ne Moment mal ich als Alina bin eben auch ein Individuum und unabhängig meines Arbeitgebers möchte ich gern diese Seite sehr stark auf Social Media zeigen.

00:45:17: Ich würde immer ratzen Themen zu finden wie jeden Job überdauern ganz einfach weil ich ein Fan von Unabhängigkeit bin.

00:45:24: Und natürlich wollen wir alle immer fleißig bei dem Unternehmen bleiben haben, das habe ich mir auch immer gedacht und ich hab auch immer super gerne in den Jobs gearbeitet, indem ich war.

00:45:37: Aber am Ende des Tages finde ich macht gute Positionierung ja auch aus dass du auch das Unternehmen mitprägst und mitgestaltest – auch mit deinen Themen!

00:45:46: Und ehrlich gesagt jeder Arbeitgeber, ich bin zwar jetzt selber auch hat ja auch davon was.

00:45:51: Also es ist doch großartig zu sehen, wenn das eigene Team und die eigenen Leute selbst auch eine Stimme haben.

00:45:57: Es muss ja nicht unbedingt immer auf Social Media sein – es kann ja auch in Aktionen, in Meetings-Sign oder in Kampagnen, die man gemeinsam auf die Beine stellt wo man merkt, mein Gegenüber bringt auch ne eigene Perspektive mit weil das gegenüber eben tatsächlich auch in den Themen fit ist und sich damit beschäftigt hat, also wirklich diesen analogen Prozess schon für sich selber durchgemacht hat.

00:46:19: Und daher würde ich immer raten was mir geholfen hat auch gerade als ich noch angestellt war.

00:46:23: Ich habe immer geguckt wie machen es andere?

00:46:25: Also wir machen das andere die auch angestellt sind.

00:46:29: Was posten die nicht?

00:46:30: Ich hab mir gute wie schlechte Vorbilder gesucht viel von denen abgeguckt einiges nicht abgeguckt einen Kompass, mit dem ich sozusagen gehen kann an der Stelle.

00:46:41: Aber mein größter Tipp wäre eben Themen zu finden die jeden Job überdauern weil wir leben ehrlicherweise auch in unsicheren Zeiten also man weiß es immer nicht aktuell sind viele auch in so einer Reflexionsphase zu überlegen.

00:46:56: ist der Job eigentlich noch der den ich eigentlich immer machen wollte oder will mich vielleicht verändern?

00:47:01: und da ist es eben wichtig Themen zu haben übergreifend oder sagen wir so Jobübergreifen an der Stelle funktionieren.

00:47:08: Ich war im Juli auf einer Panel-Diskussion von Der, das ist auch ein Frauennetzwerk aus Berlin und die haben ihre Diskussion überschrieben mit dem Titel Sichtbarkeitschaftssicherheit und hat das sehr getroffen für mich weil ich auch dachte genau gerade jetzt in der Krisenzeit kann alles passieren auch jeder Job der vielleicht gerade noch sicher war es ist morgen vielleicht nicht mehr wer weiß und ich kann es auf jeden Fall bestätigen wenn man dieses Netzwerk hat diese Position Abseits vom Job, dann hat man weniger Sorgen sozusagen.

00:47:37: Weniger Angst.

00:47:38: Man denkt so okay auch wenn morgen was passiert was ich vielleicht nicht unbedingt will.

00:47:42: Ich habe da etwas worauf ich mich verlassen kann oder worauf zurückgreifen kann am Ende.

00:47:46: So einen Wert noch neben meinem Job.

00:47:48: Total und weil sich Leute eben auch schon kennen.

00:47:51: Also in dem Moment, wo du da natürlich eine Krisensituation kommst und darauf angewiesen bist.

00:47:55: Dass Leute schon mal von dir gehört gelesen haben das sie vor allem gesehen haben was du auf die Beine stellst macht es dir einfacher dich für den nächsten Job zu bewerben oder tatsächlich eines Tages in die Selbstständigkeit zu gehen.

00:48:07: und daher ist es für mich auch ne gute Vorbereitung auf Krisen Situation.

00:48:11: Es gibt dir, es ist ein Instrument um wirklich Sicherheit zu generieren aber auch dieses Urvertrauen für Krisensituationen hinzubekommen.

00:48:22: Zum Abschluss würde mich ein bisschen interessieren, wie du auf die Influencer-Welt blickst und auch auf diesen Begriffinfluencer.

00:48:28: Also hier im Podcast definieren wir diesen Begriffs sehr breit.

00:48:30: Es sind im Grunde alle Menschen, die eine positive oder negative Wirkung erzielen können, wie auch immer – das ist im Grund jeder von uns!

00:48:37: Dafür stehst Du ja im Grunden aus, so die Individuen, die einzelne Personen zu empowern und ihnen die Kraft zu geben oder aufzuzeigen, wie sie die entfalten können.

00:48:45: Aber wenn wir jetzt nur mal den Begriff Influenza sehen, würdest Du Dich selber zum Beispiel als Influenser bezeichnen?

00:48:51: eine Abgrenzung, weil es doch noch ein etwas anderes Feld für dich ist.

00:48:57: Also ich wundere mich ja immer dass Leute auch bei diesem Begriff ähnlich wie über Personal Branding Hautausschlag bekommen.

00:49:03: Das ist ja wirklich so und ich werde auch häufig als Influencerin bezeichnet.

00:49:07: also jetzt vor kurzem wieder in einem großen Artikel bei Cress wo sie sich die digitale Influenz darinnen.

00:49:13: dann denke ich mir sehr das ist doch cool wenn ich irgendwie Damit erreiche was ich mache.

00:49:18: und natürlich gibt es die Negativbeispiele, ehrlich gesagt gibt es sie aber auch unter Pressesprecherinnen.

00:49:24: Und da regt sich auch niemand irgendwie darüber auf und ich glaube wir müssen einfach diesen Begriff neu definieren und für uns in unseren Köpfen neu definiert.

00:49:32: Grundsätzlich sage ich immer wenn's mehr... Es gibt jetzt diese neue Begriffsinfluencer.

00:49:37: also wenn es mehr Influencern-Influencerin gäbe die ihre Reichweite auch für politisches nutzen.

00:49:44: Ich hatte vor kurzem ein ganz tolles Gespräch mit Diana zu löwen und fand das großartig, wie sie auch ihre Transformation beschreibt von ich mache klassische Schmink Tutorials auf YouTube hinzu.

00:49:58: Ich setze meine Stimme und meine Reichweite für die Themen rundum, zum Beispiel auch female empowerment ein.

00:50:04: aber auch politische Themen finde ich großartig.

00:50:07: Und wenn nicht sie werden weil Sie hat den Zugang zu den ganz jungen Talenten die danach kommen und dann findest doch großartige wenn sie die Fahne hochhebt für diese Themen rund um auch mehr Vielfalt in der Wirtschaft.

00:50:20: Und daher glaube ich, dass diejenigen, die Hautausschlag bei Influencer bekommen immer einmal noch mal einen Schritt zurückgehen müssen und überlegen müssen woher kommt es.

00:50:28: Kommt das vielleicht aus einer ganz persönlichen Aversion?

00:50:31: Also habe ich irgendwie persönlich mal eine schlechte Erfahrung gemacht und dann muss sich finde ich gute Erfahrungen dagegen setzen und mir überlegen Menschen zu folgen, die eben gerade die Social Media Kanäle für gesellschaftspolitische Themen nutzen und da wird sich ne neue Welt auftun.

00:50:47: und letzter Punkt Ich habe mich im Zuge meines Buches, es steht ja hinten auf dem Klappentext, dass ich sage, das Buch geht nicht nur für, sagen wir Top-CEOs von großen Unternehmen sondern auch für die Krankenschwester.

00:50:58: Für den Menschen im Pflegeberuf und ich bin eingetaucht in der letzten Monaten in die Pflege-Community auf Instagram hatte dazu vor kurzem einen schönen LinkedIn Talk mit einer Pflegeinfluencerin hat.

00:51:11: Da gibt es so viele Menschen, die mittlerweile auch die Fahne für dieses Gesundheitssystem hochleben lassen Influencer und Influenzerinnen, das darf man nicht vergessen.

00:51:21: Ja es wird viel breiter glaube ich mittlerweile wahrgenommen Gott sei Dank aber eben noch nicht überall.

00:51:27: Ich glaube aber dass wir da auch auf einem guten Weg sind und diesen Begriff definitiv neu definieren können wenn wir alle mitarbeiten.

00:51:33: Sehr schön.

00:51:34: Zum Schluss wird jeder gefragt, wer sind deine persönlichen Influencer?

00:51:38: Also Leute die eben jetzt nicht deine Freunde sind oder deine Familienmitglieder oder Bekannte sondern welche, die du vor allem im digitalen Raum vielleicht bewunden hast sie ist die dich inspirieren und weiterbringen in deiner Arbeit oder deinem Denken.

00:51:51: also ich finde ja tatsächlich Also ich hab's jetzt gerade genannt, Diana zu Löwen.

00:51:58: Die sag' ich mal auch außerhalb meiner Filterbubble ist, ne?

00:52:02: Also die... Klar gibt es tolle Gründerinnen, ob das eine Verena Pause da ist, eine Lea Sophie Kramer und die kenn ich ja alle persönlich sehr gut Und ich find die großartig mal abgesehen davon dass ich die beiden jetzt schon oft genug gesehen habe.

00:52:16: Aber ich finde so eine Diana zu löwen ist für mich auch jemand, der wirklich schafft mit ihren Themen auf so eine lockere, leichte Art trotzdem aber sehr ernst zu nehmen.

00:52:30: Menschen zu erreichen die ich natürlich im Leben nie erreichen würde und dafür muss ich sagen bin ich hier extrem dankbar.

00:52:36: das finde ich ganz ganz großartig was sie da an der Stelle macht.

00:52:40: und dann gibt es natürlich auch noch weitere ob das ja nina kugel ist ex Siemens HR Vorständen die immer schon Damals auch noch, als sie vorstellenden war ihre Kanäle nicht nur selber bespielt hat sondern auch auf eine eigene Art und Weise geprägt hat.

00:52:54: Und das kann man heute noch beobachten.

00:52:56: deswegen war ja mein oberstes Kredo immer mitzugeben bitte sucht euch Themen die jeden Job überdauern weil Janina verbindet man bis heute finde ich mit diversity inclusion Themen Und es hat sie geschafft, wie keine andere auch in diesem Land.

00:53:10: Auch in der Wirtschaft und Sie ist da ein absolutes Beispiel.

00:53:13: also wenn man so bisschen auch gucken will die Frauen auf ganz hohen Ebenen aus der Vorstandsebene das machen Da ist sie finde ich ganz vorne mit dabei.

00:53:20: Mit einem Blick noch in die Zukunft Du hast schon gesagt du willst eine Bewegung auch daraus machen.

00:53:26: Was können wir da also noch erwarten was vielleicht von dir und dem Thema Personal Branding kommt um das anzuschüpfen?

00:53:31: Was bringt die Zukunft für dich und dieses Thema?

00:53:34: Also erstmal wird es so sein, dass wir in nächster Zeit auch seitens GDW natürlich noch mehr Persönlichkeiten nach vorne stellen werden.

00:53:41: Wir haben eben diese beiden Formate die ich vorhin genannt habe.

00:53:44: Aber ich habe auch beispielsweise eine Shieros-Kampagne initiiert, wo wir Frauen in systemrelevanten Berufen gezeigt haben und mein Herzensanliegen wäre es solche Kampagnen eben auch für andere Branchen zu machen.

00:53:57: Und um dieses Thema Bewegung auch weiter voranzutreiben weil ich natürlich immer überlege was kann ich jetzt auch über die große Plattform die wir mittlerweile mit GDW haben auch machen so dass die Wirtschaftsunternehmen das verstehen, dass Positionierung und Sichtbarkeit tatsächlich auch für die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin total wichtig ist.

00:54:16: Und dann wird es – dazu kann ich aber noch nicht so viel sagen im Herbst bzw.

00:54:21: Winter Ende November war ja ursprünglich unsere Preisverleihung für den Digital Female Leader Award geplant.

00:54:28: Kann man sich vorstellen, dass wir das nicht so realisieren können wie es eigentlich geplant war?

00:54:32: Ich kann aber nur sagen, es wird was ganz anderes Tolles geben und nein!

00:54:35: Es wird kein weiteres virtuelles oder Hybrides-Event.

00:54:39: Ich sage immer, wir werden ja nicht GDW, wenn wir nicht schon einen Schritt weiter werden.

00:54:43: aber das wird auch sehr auf das Thema Bewegung einzahlen.

00:54:46: Sehr schön!

00:54:47: Wir sind gespannt.

00:54:48: Ich danke dir sehr für deine Zeit-Teaching und diese ganz tollen Einblicke.

00:54:51: Schön, dass du dabei warst.

00:54:52: Vielen Dank und Spaß

00:54:53: gemacht!

00:54:55: Das war das Gespräch mit Tijen.

00:54:57: Ich hoffe, es hat euch genau so viel Freude gemacht wie mir!

00:55:00: Vielleicht kanntet ihr sie schon?

00:55:01: Vielleicht seid ihr jetzt ganz neu in diese Welt eingetaucht, inspiriert worden?

00:55:05: Ich kann euch auf jeden Fall empfehlen bei einem der Netzwerk-Events der GDW einmal vorbeizuschauen, falls ihr's bis jetzt noch nicht gemacht habt.

00:55:12: Es sind, wie wir bereits gesagt haben an vielen Stellen wirklich ganz tolle Veranstaltungen, wo man überhaupt keine Angst haben muss einfach mal reinzuschneiden auch wenn man noch niemanden kennt.

00:55:22: Schreibt mir sonst gerne, Der Partner braucht ja mit euch dorthin.

00:55:26: Ich bin da sehr offen für, wenn ich mich nicht sowieso herumtreibe.

00:55:30: Ich freu mich auf jeden Fall, euch dort oder in der virtuellen Welt zu sehen.

00:55:33: schreibt uns mir Tijen gerne euer Feedback auf LinkedIn alle möglichen Fragen die ihr habt.

00:55:39: Bewertet diesen Podcast sehr gerne auf iTunes.

00:55:41: das tut ihm und der Reichweite, die er hat oder auch noch Licht hat, sehr gut!

00:55:46: Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid.

00:55:49: vielen Dank und macht's gut bis zum nächsten mal.