Wie entsteht echte kulturelle Relevanz? – mit Franziska Müller von der Ahé

Shownotes

⭐️ Warum gute Markenkommunikation für Franziska immer mit Storytelling beginnt ⭐️ Wie Glutamat mit Nike, Red Bull und Catrice kulturelle Relevanz für Marken schafft ⭐️ Der Unterschied zwischen Reichweite und kultureller Relevanz bei der Auswahl von Creators ⭐️ Warum Longform-Content und Branded Entertainment gerade ein Comeback erleben ⭐️ Wieso Erfolgsmessung im Cultural Marketing nach wie vor so schwierig bleib ⭐️ Franziskas Blick auf KI als Werkzeug statt Bedrohung für Kreativität

MEIN GAST: Franziska Müller von der Ahé https://www.linkedin.com/in/franziska-müller-von-der-ahé-a9708091/ Glutamat https://www.glutamat.co/

ÜBER MICH: 📘 Mein Buch "Influence!" https://tinyurl.com/24mgud69 ⭐ Spotify Bewertung https://tinyurl.com/29pogs4q 🍏 Apple Bewertung https://tinyurl.com/25h2wy47 📺 YouTube Kanal https://youtube.com/@InfluenceDerPodcast 📸 Instagram https://instagram.com/alina.ludwig/ 💼 LinkedIn https://linkedin.com/in/alinaludwig/ 📩 Email hi@alinaludwig.de

Toll, dass du dabei warst! Bis zum nächsten Mal ❤️

Transkript anzeigen

00:00:05: Hi und welcome zu einer neuen Folge im Influenz-Podcast.

00:00:08: Wir sprechen hier jede Woche über erfolgreiches Marketing in der Creator Economy, heute geht es um die Frage wie echte kulturelle Relevanz entsteht?

00:00:16: Und wie Creator uns dabei helfen können!

00:00:18: Ich diskutiere das mit niemand geringerem als Franziska Müller von AHE.

00:00:22: Sie ist Co-Founderin und Geschäftsführerin der Berliner Content Agentur Glutamart – sie wird euch gleich noch etwas mehr zum Hintergrund der Agentur erzählen.

00:00:29: aber Branded Entertainment und Cultural Marketing sind schon mal Schlagworte, sehr gut beschreiben, also genau die richtige Grundlage um über die Frage zu sprechen.

00:00:38: Wie

00:00:39: schafft es eine Marke Teil der aktuellen Kultur zu werden?

00:00:42: Also von Trends, von gesellschaftlichen Debatten, Werten, Humor und dem Lebensgefühl einer bestimmten Zielgruppe!

00:00:47: Weil wenn eine Markel kulturell relevant ist fühlt das sich eben für uns Konsumenten nicht mehr an wie ein Fremdkörper sondern eher wie ein Insider, der uns versteht... Aber wie, wie kreiert man

00:00:57: das?!

00:00:57: Das erfahrt ihr jetzt.

00:00:58: ganz viel Spaß beim Gespräch mit Franzi im Influenz Podcast.

00:01:02: Hi Franzi, willkommen im Podcast.

00:01:04: Schön, dass du da bist!

00:01:05: Hallo Alina, ich freu mich.

00:01:07: Ja wir haben heute ein wunderschönes Thema nämlich die Produktionswelt in die wir tiefer eintauchen.

00:01:13: Du bist Geschäftsführerin von Glutamat hast das ganze Unternehmen auch gegründet, zwölf schon.

00:01:19: Vielleicht magst du uns mal so ein bisschen mitnehmen.

00:01:21: wie bist du da reingeraten und Wie erklärst du heute Leuten was du eigentlich so machst?

00:01:27: Das kann ich immer noch nicht so richtig machen.

00:01:29: Also, ich glaube was ich... Ich habe das letzte Woche öfter gemacht weil wir bei zwei Pitchen waren und da kann man immer ganz gut zu den aktuellen Stand der Definition unseres Tätigkeitspreis ablesen und ich hab beide Male gesagt dass was wir schon immer machen und was alles auch wenn sich stark verändert hat verbindet ist tatsächlich Storytelling also die die Verbindung von Marken mit Geschichten, die Verbindung von Markten mit Menschen.

00:02:00: Das ist eigentlich so ein roter Faden.

00:02:01: Ich bin ursprünglich Journalistin und habe mich damals noch mit meiner Co-Gründerin selbstständig gemacht weil wir beide sie in der klassischen Werbung ich im klassischen Journalismus beauftragt wurden für unsere damaligen Arbeitgebenden die Digitalisierung voran zu treiben.

00:02:24: Bei mir ging es da v.a.

00:02:25: um ein Bewegtbild, weil Julia ging's ja um wie kann man neue Kommunikationswege und neue Zielgruppen erreichen?

00:02:35: Und wir haben beide festgestellt das in den Bereichen für die wir davor gesehen waren dass alles total langsam geht und dass sie sich eigentlich auch nicht besonders verändern wollen.

00:02:44: also sehr typische vielleicht das was wir jetzt ein bisschen mit KI erleben so dieser typische System Schiff, der irgendwie keine richtigen Bewegung kommen will.

00:02:54: und dann haben wir gesagt machen das einfach selber weil wir es gefühlt hatten die Kunden sind eigentlich schon so weit.

00:03:00: Nur dieses Thema den wir arbeiten nicht und haben dann einfach unsere Gelegenheit ergriffen und haben gesagt wir machen selbst.

00:03:09: Ja perfekt!

00:03:10: Und was ist das was ihr macht also?

00:03:12: Es ist im Endeffekt Markenkommunikation, es bewegt.

00:03:15: wie würdest du das so auf dem Punkt bringen?

00:03:20: Ja, auf den Punkt ist es schwierig.

00:03:24: Das Witzige ist das wir eigentlich dafür eingesetzt werden dass wir Sachen verkürzen und auf einen Punkt bringen.

00:03:29: nur das was wir selber machen so ein bisschen wie Leute die Websites machen aber selber keine geile Website haben weil sie beschäftigt sind das für andere zu machen bleibt bei uns immer ein bisschen auf der Strecke.

00:03:39: also im kurz arbeiten wir an der ganzen in dem Ganzen quasi durch alle Funnel für Marken, die sich verbinden wollen mit unterschiedlichen Audiences.

00:03:53: Das reicht von Branded Entertainment und kann mal Teilbereiche umschließen.

00:03:57: also wir arbeiten auch mit anderen Agenturen zusammen wo wir dann eher für die tatsächliche Umsetzung von kommunikativen Light Ideen zuständig sind Und eben unabhängig von Kanälen.

00:04:11: Es ist klassischerweise Social First gedacht, dass ist das was wir hauptsächlich machen und inzwischen auch viele verstehen.

00:04:19: Aber es hat natürlich auch viel mit Community Building zu tun.

00:04:22: Es hat viel mit Real Life Touchpoints zu tun also kann man tatsächlich gar nicht so voneinander trennen.

00:04:30: Für welche Marken arbeitet ihr

00:04:31: überhaupt?

00:04:36: Also das hat sich über die Jahre eigentlich gut konstant gehalten.

00:04:41: Wir haben angefangen Mit dem, was wir eigentlich immer noch machen mit zwei sehr damals sehr innovativen Partnerinnen.

00:04:48: Das war Nike und Red Bull für die wir viel Culture gemacht haben.

00:04:52: Also ich glaube das was wir machen kann man ohne Relation Management eigentlich gar nicht anbieten.

00:04:59: Das heißt bei uns ist es immer... also sowohl was die Produktion angeht als auch die Konzeption geht's immer darum auch kulturelle Relevanz zu schaffen natürlich für Marken.

00:05:12: Da waren die beiden Partner natürlich recht fortschrittlich schon vor zehn Jahren, was insgesamt eigene Formatentwicklungen angeht.

00:05:24: Für Nike arbeiten wir immer noch.

00:05:26: Wir arbeiten in den letzten zwei Jahren super viel für KOSNOVA gemacht hauptsächlich für Catrice aber ein bisschen auch für Essence und da versucht er auch so einen neuen Weg einzuschlagen gerade für Catrice in der Markensprache.

00:05:44: Das ist natürlich dann auch noch mal eine andere Herausforderung, weil es ein internationaler Kunde ist und wir da sehr viele Märkte abdecken.

00:05:53: Wir haben aber viel für NGOs gemacht zwischendurch, wir haben für Consumer Brands und Discounter Sachen gemacht also ich würde sagen die ganze Consumer Experience rauf und runter, alles was einem so in der Welt das Konsum begegnet.

00:06:11: Aber eben auch in der Wertekommunikation für SS Militäranie gearbeitet.

00:06:15: Wir haben für NABU ein Projekt gemacht also fürs Familienministerium zum Thema Gender-Klischees.

00:06:22: Es ist ein bunter Blumenstrauß

00:06:27: Ja.

00:06:27: Ich fand das grad spannend, weil ich tatsächlich mir gedacht hab, dass du in den Start gegangen seid.

00:06:33: Da gab es ja noch nicht diesen ganzen Social First-Content-Hype Train, den wir gerade auf LinkedIn und Co sehen.

00:06:39: Und ... Es macht natürlich Sinn, wenn ihr mit diesen zwei Marken unter anderem gestartet seid, die da schon sehr weit vorne waren, dass ihr dann gemeinsam so diese Branche noch mal mitprägen konntet oder reinwachsen konntete?

00:06:51: Hättest du damals, als ihr an den Start gegangen seid, gedacht, War das dir alles schon klar, dass es deshalb das braucht?

00:06:58: Was ihr anbietet mit guter Mathe oder war da vielleicht nochmal ein anderer Gedanke.

00:07:03: Also wo wir landen?

00:07:05: bei sich auch also für die nächsten zehn Jahre weiß ich auch nicht.

00:07:08: aber ich glaube mir war schon vor zehn Jahren klar dass das nichts ist was man einmal festlegt oder was Agenturen einmal festlegen und dann verkaufen sie das für die nächste tausend Jahre sondern das war schon so einen Zeitpunkt Wo klar war, es wird immer neue Player geben.

00:07:24: Die Alten werden aber deswegen nicht weggehen und man muss irgendwie grundsätzlich mit offenen Augen durch das Leben gehen.

00:07:31: Man muss integrativ denken so ein bisschen dieses Verständnis von Marken haben.

00:07:39: auch wenn's ganz viele Sachen gibt die neu sind und die wichtig sind Und die Marketing quasi an erst in eine Mix sich verschieben und an die oberen Positionen rücken gibt es trotzdem noch Touchpoints, Kanäle die dennoch bedient werden müssen.

00:07:56: Und die zu integrieren ist glaube ich so die Hauptaufgabe und das hat sich tatsächlich nicht geändert.

00:08:01: also ich konnte als wir angefangen... Ich habe letztens mal mich selbst gegoogelt beziehungsweise guter Matt gegoogle.

00:08:13: Und ich wollte mal gucken, wann so eine erste Fachpresse oder irgendetwas geschrieben hat über uns.

00:08:20: Weil wir machen auch gar nicht viel PR.

00:08:23: und dann habe ich einen zehn Jahre alten Horizontartikel gefunden der ging es um Nike's.

00:08:32: die haben ein Air Max Day und wie Nike das quasi innovativ auf alle auf allen Kanälen quasi aktiviert.

00:08:41: und das ist so witzig, ich muss den mal raushuchen.

00:08:43: Ich schick dir den mal weil das war im Prinzip eine Blaupause für klassische Content-Aktivierung wie man es heute machen würde und es war aber total neu.

00:08:53: also gerade aus einer Kommsabteilung gedacht die eigentlich klassischerweise PR denkt und wir waren damals die Agentur dafür Und da war natürlich von TikTok noch keine Rede weil das gab's gefühlt noch gar nicht bzw auch nicht relevant.

00:09:06: Aber das Grundprinzip Wie man kommunikativ arbeitet, wie man Zielgruppen denkt.

00:09:11: Nämlich irgendwie auch nicht.

00:09:15: Das hat sich eigentlich gar nicht verändert.

00:09:19: Ja also es war damals schon wahr und jetzt sind vielleicht nur mehr Leute auf den Trichter gekommen das so zu implementieren in ihre Strategien schätze ich

00:09:30: ja.

00:09:30: Ich glaube, also ich meine man muss natürlich immer Begrifflichkeiten für Dinge finden die Leute brauchen weil das natürlich Begriffe immer dafür sorgen dass man relativ schnell mit anderen irgendwie beeinkommen kann was man meint.

00:09:44: Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl gerade was Social First angeht es ist ein Begriff der immer total unterschiedlich interpretiert wird egal auf Kundenseite oder auf Agenturseite Weil es eben so schwierig ist sowohl was die Kanäle angeht als auch was die jeweiligen Kunden brauchen, wie man das am besten implementiert und beschreibt.

00:10:07: Und insofern meine ich ja es war vor zehn Jahren schon richtig wie wir arbeiten aber wir arbeiten auch nicht mehr wie vor zehn jahren weißt du?

00:10:14: Also ich glaube diese Veränderung, dieses Verständnis für andauernde Veränderungen ist glaube ich das was wir beibehalten haben.

00:10:32: Ich versuch gerade eine schöne Metapher dafür zu finden, aber es ist schwer.

00:10:36: Ich hab grad irgendwie an ein Surfbrett gedacht und die Wellen ändern sich... Aber ihr habt so einen Koordinatensystem was euch da drüber führt.

00:10:42: Mal gucken!

00:10:43: Vielleicht schaffen wir's noch ein schönes Bild zu zeichnen am Ende?

00:10:49: Ja, als roter Faden vielleicht.

00:10:50: Ich habe in einem Interview mit dir ... ich weiß nicht, in welcher Fachpresse das war?

00:10:54: Vielleicht horizontal, vielleicht W&V.

00:10:56: Den schönen Satz gelesen es geht im Grunde bei eurer Arbeit darum den Kreis der Freunde der Marke zu erweitern also tatsächlich so dieses Thema Community Building oder auch nur einfach Sympathisanten zu gewinnen durch das was ihr macht an Output sozusagen.

00:11:11: Dabei, und da wollen wir jetzt den Fokus vielleicht ein bisschen denken von Social Media auch auf die Creator-Welt.

00:11:16: Über die werden ja hier noch mal besonders fokussiert sprechen.

00:11:20: Was ist so dein Take wie man es heutzutage wirklich schafft andere Menschen zu begeistern für eine Marke?

00:11:28: Und wie sehr helfen auch Creator dabei?

00:11:35: Also ich bin der festen Überzeugung dass Geschichten ohne Menschen relativ wenig wert sind sieht man ja gerade zum Beispiel auch am großen Erfolg von Road im Kosmetikbereich.

00:11:49: Natürlich wahnsinnig viel richtig gemacht, was Creative Direction, Art Direction angeht und wenn man sich das Gründungsteam anguckt ist es natürlich auch das perfekte Setup für Branded Entertainment.

00:12:03: aber es funktioniert natürlich auch deswegen so gut weil die Marke ein starkes Gesicht hat hat.

00:12:10: aber das kann man natürlich für andere Marken nicht so einfach übertragen, weil man sich natürlich diesen Gründungsmythos nicht kaufen kann.

00:12:20: Aber man kann sich selbst mit Leuten verbinden die wiederum in guten Verhältnissen mit anderen stehen und die noch mal eine eigene Sprache dafür haben in der komplexen Welt eine Marke DNA oder Produktwelt zu erklären, weil es eben mehr braucht als ein gutes Angebot.

00:12:42: Ja und deswegen bin ich der Meinung, es kommt aber darauf an wie man das im Mix einsetzt.

00:12:50: Wir sind Creator eigentlich genauso wie Community Building für eine moderne Markenführung unumganglich.

00:13:00: Würdest du sagen es macht auch einen Unterschied?

00:13:03: Ja, im besten Fall.

00:13:06: Und dann kommen wir nämlich schon so in dieses kleine Kleine weil was verstehen wir überhaupt unter dieser Persönlichkeit oder dem Creator?

00:13:12: Das ist ja von A-List Celebrity mit einer globalen Reichweite bis hin zum... gewieften kleinen TikTok Content-Producer oder so, den ich mir einkaufe für mal eben die schnellen Videos, die ich für meinen Markenkanal brauche zum Beispiel.

00:13:29: Das ist ja von bis.

00:13:30: Vielleicht fangen wir mal beim Famefaktor an also bei wirklich diesen großen Stars.

00:13:35: würdest du die auch als absolut elementar in der Markenkommunikation weiterhin sehen?

00:13:44: Das kommt total darauf an.

00:13:45: Ich glaube, man müsste sich da konkret eine Marke rausnehmen und ein Beispiel herausnehmen.

00:13:49: Es ist natürlich schon so, je globaler eine Marcke unterwegs ist, desto mehr bietet es sich natürlich an.

00:13:56: wenn das Teil der Marken-DNA ist dass diese Internationalität eben auch repräsentiert werden soll für alle Märkte all at once dann glaube ich ist es natürlich nicht schlecht in seinem Geschichten Erzähler in Fundus Menschen zu haben, die man international versteht.

00:14:16: Das müssen nicht immer klassische Stars sein aber natürlich ist da die kulturelle Schnittmenge einfacher herzustellen durch so eine popkulturelle Wichtbarkeit jenseits von klassischen sozialen Medien.

00:14:31: Ist auch jetzt nicht klassisch-soziale Medien ne?

00:14:35: Na ja!

00:14:36: Da sind wir schon.

00:14:37: Also wenn wir...da sind wir Also quasi Menschen, die Gesprächsthemen sind außerhalb von Rabbit Halls oder von Bubbles.

00:14:49: Gleichzeitig sind Bubbles, Subcommunities unfassbar wertvoll wenn es darum geht noch näher an eine Marke oder die Marke noch mehr an Menschen zu bringen.

00:15:00: Deswegen glaube ich abhängig vom Budget natürlich und von der Größe und der Nachhaltigkeit der Strategie ist der Mix wahrscheinlich genau das was sinnhaft ist, jetzt wie gesagt als Blaupause.

00:15:14: allgemein gesprochen kommt auch oft die Dienstleistung oder das Produkt an.

00:15:19: Aber in einer idealen Welt als internationale Brand kann man quasi alle Größenordnungen von Creators in seine Markenstrategie etablieren und weiß aber dabei ganz genau oder integrieren, weiß dabei aber ganz genau, was man mit den jeweiligen Personen vorhat

00:15:38: bzw.,

00:15:39: was man von denen möchte Die im besten Fall, jetzt kommt es eigentlich drauf an.

00:15:45: Benutze ich Leute als Reichweite Magneten stöbe ich denen wenn sie es überhaupt zulassen meine Botschaften auf oder frage ich die was Sie denken was sie in dem jeweiligen Bereich beitragen.

00:16:00: also gehe ich erst mal bevor ich konzentriere einen Dialog und wenn das der Fall ist ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gut wird und dass die Communities das auch gut aufnehmen.

00:16:13: Größer ist Bedarf natürlich einer größeren Übersetzungsleistung sowohl Richtung Brand als auch das wiederum alles zu integrieren.

00:16:21: zu einer einheitlichen Strategie

00:16:26: Ja absolut, also dieses Verflechten von der Positionierung des Creators mit den Botschaften für die die Marke stehen möchte.

00:16:33: Das ist glaube ich total essentiell wird häufig noch manchmal ein bisschen stiefmütterlich behandelt aber gerade finde ich bei diesen langfristigen Partnerschaften zwischen einer Persönlichkeit und einer Brand glaube ich, klappt das an vielen Stellen schon recht gut.

00:16:48: Fallen dir gerade so favorite Beispiele ein wo du sagst hey ob es jetzt eigene Projekte sind oder auch Dinge die dir einfach in der Branche begegnen?

00:16:55: Das finde ich da klappt dass irgendwie ganz gut.

00:17:00: Sag noch

00:17:05: mal was kurz weg!

00:17:06: ob du Beispiele hast, wo du findest, dass das sehr gut funktioniert bei einer Brand und zum Beispiel eine Celebrity oder Creator-Persönlichkeit mit der quasi beides sehr gut verflochten ist.

00:17:20: Sowohl die Botschaft des Creators oder das, wofür er steht und was er beitragen kann als auch das für die Marke steht?

00:17:29: Also wenn wir mal ne große internationale Marke nehmen wie Nike

00:17:32: z.B.,

00:17:32: dann ist es da natürlich in den letzten Jahren schon schön zu sehen die großen Ambassador, das auch wieder Athletinnen sind.

00:17:44: Ich glaube da ist es halt total organisch und naheliegend weil natürlich eine Athletin nicht nur in dem sportlichen Bereich irgendwie was zu erzählen hat wofür dann auch wieder direkt die Marke steht den Sportlichen Support sondern auch darüber hinaus.

00:18:04: Gerade im Bereich Female Athletes ist da gerade total viel zu sehen, wenn wir uns die WNBA zum Beispiel anschauen.

00:18:13: Was in amerikanischen Basketball passiert wie die Athletinnen sich dort positionieren können im Vergleich zur Fußballerin bei uns noch ganz lange also was sie quasi sich herausgenommen haben für sich das passt natürlich wahnsinnig gut zu einer Sportbrand dann Easy Win genauso.

00:18:31: es ist natürlich im Beautybereich so dass es schon Sinn macht, Leute die sich professionell auch mit Schönheit auseinandersetzen und einzubeziehen.

00:18:40: Aber eben auch längerfristig mit Menschen zusammenzuarbeiten, die die Werte von den Marken transportieren.

00:18:49: also da gibt's ja von wenn wir bei Catrice zum Beispiel On Your Magic angucken oder bei Nike Just Do It dann sind das Sachen, die dann schon bisschen weiter von dem eigentlichen Kerngebiet der Marke, nämlich z.B.

00:19:05: Beauty oder Sport noch mehr transportieren.

00:19:08: und ich glaube da kann man dann auch mehr... Da kann man das Storytelling einfach nochmal erweitern.

00:19:14: Ich finde es echt eine interessante Frage weil das so schwer ist je größer die Brand ist.

00:19:21: also ich glaube man kann total gut in so einzelnen Kampagnen, so eine Bewertung abgeben.

00:19:27: Wer das gut macht und wer nicht?

00:19:29: Aber dieses Ding habe ich gerade Nike noch mal als Beispiel genannt in diesen holistischen.

00:19:33: also zu sagen... Also große Namen sich irgendwo hinzuschreiben Das kann auch nicht jeder.

00:19:39: was kostet Geld Und nicht alle wollen das.

00:19:44: aber wie man das wirklich so erzählt dass es mit der Marke in Verbindung steht und die Marke nicht kanibalisiert Das ist echt schon wirklich eine Kunst.

00:19:58: Also die Geschichte so gut zu schreiben beziehungsweise so gut verbinden, dass das Marken auch von international Bekannterinnen besser profitieren.

00:20:12: Ja und die Frage ist ja auch... kriegt der User überhaupt diese Hingabe so mit.

00:20:17: Also wie viel landet er dann wirklich bei den Leuten, die Snippets sehen von der großen Kampagne oder dem Longform-Video sozusagen?

00:20:25: Wenn es dann wirklich live geht.

00:20:29: Ich glaub ... Ja, das ist irgendwie ... wird ja häufig der Tiefgang im Content grade eher runtergeschraubt.

00:20:36: Ich weiß nicht, wie du das siehst.

00:20:37: So dieses Care for the Concept sozusagen nimmt etwas ab in der Bedeutung.

00:20:43: aber ich frag mich ob das Ob das eine gute Entwicklung ist bzw.

00:20:46: ob wir irgendwann sehen werden, oh je die Effekte lassen dann vielleicht auch nach wenn wir es alles so ein bisschen zu seicht machen?

00:20:55: Ja also ich würde mir das natürlich wünschen.

00:20:59: Die Glaskube fehlt mir.

00:21:01: Ich habe grundsätzlich das Gefühl Es gibt ja zwei konträre Entwicklungen, die aber eigentlich auch schon immer so waren.

00:21:09: Was funktioniert ist quasi die kurze Schlagzeile, die catchy Schlagzeit.

00:21:13: Das war inzwischen drin den Nullerjahren mal clickbaiting und Das war vorher wahrscheinlich halt die, keine Ahnung, am Zeitungsständer des Titelblatt.

00:21:22: Weißt du?

00:21:23: Und dann aber auf langer Sicht natürlich schon wie interessant finde ich eine Marke und es muss nicht immer ne lange Geschichte sein.

00:21:32: das kann auch ein sehr spezieller Style sein der mich immer wieder anspricht und interessiert und auch nen Coherenter Style und ein eigener Style der nicht abkupfert.

00:21:45: Aber grundsätzlich glaube ich, dass auf Dauer keine gute Consumer-Kommunikation ohne Tiefgang stattfinden kann.

00:21:53: Und ich glaube auch das Longform insofern natürlich immer wieder rum runter fällt weil es vermeintlich teurer ist und eben oftmals nicht so gut beworben werden können.

00:22:04: Deswegen können wir noch mal über KPI sprechen.

00:22:07: deswegen die Ablaufzahlen nicht immer im Vergleich sind wie irgendwie die zwanzig Sekunde die irgendwo landen.

00:22:13: Aber man gibt den Leuten eine Möglichkeit, in einem längeren Stück sich selber damit auseinanderzusetzen und das ist ja auch was.

00:22:20: Wir befinden uns ja auch schon immer aber digital einfach noch naheliegender in der Remake-Culture dass wir sagen können wenn immer Menschen sich mit Content auseinandersetzen dann ist es gut also im besten Fall natürlich positiv auseineandersetzen.

00:22:34: Und ich will mal sagen vor zwei Jahren aber das war letztes Jahr haben wir Fickertrees einen Longform-Talk-Format gemacht, wo wir wirklich festgestellt haben und es war quasi wie unser zentrales Piece.

00:22:53: Aber es gab drumherum natürlich auch eine Kampagne und andere Dinge.

00:22:57: aber die Community hat das selbst genommen weil's eben so lang war und hat sich daraus selber TikToks abgeleitet eigenen Content darauf hochgeladen Goldmine benutzt, um eigenen Content zu machen.

00:23:14: Der natürlich dann auch noch mal ganz anders aufgenommen wird weil er die Marke nicht als Absender hat.

00:23:18: also ich glaube wenn man sich leisten kann sollte man Longform auf jeden Fall mitdenken und vielleicht sogar auch nochmal größer ne?

00:23:28: Also wenn wir... Also die Frage ist ja auch zum Beispiel wenn wir uns...

00:23:44: Ich glaube

00:23:44: auch, aber redet

00:23:46: zu Ende und dann weiß ich wann ich reingehe.

00:23:50: Genau also nochmal noch mal zu dem Thema Longform.

00:23:53: Also es muss ja nicht immer nur das zwanzig Minuten YouTube-Stück sein.

00:23:58: man kann hier auch Branded Entertainment sogar noch weiter denken wenn man sich Streaming und Serienkonzeption anschaut, überhaupt alles was fiktional auf ist.

00:24:12: Zu überlegen wo keine Marke auch Absenderinnen einer Dokumentation sein.

00:24:18: zum Beispiel also wie kann eine Brand in unterschiedlichen Ebenen auch im Entertainment nicht unterbringen sondern wie kann die Marke tatsächlich etwas dazu beitragen dass es besser wird?

00:24:36: Wie blickst du denn?

00:24:37: Zum Beispiel fällt mir gerade die Frage ein auf die Serie, die Deutsche Bahn gerade rausgebracht hat.

00:24:43: Boah-Bahn!

00:24:44: Weil das ist ja jetzt mal wieder so'n typischer Fall von.

00:24:46: Es ist ne Marke, die wirklich eine Entertainment-Serie herausgebracht hatte.

00:24:52: Was ist so dein Take dazu?

00:24:56: Ich glaube da vermischt sich in der Rezeption total viel.

00:24:59: ich finde es grundsätzlich ziemlich gut geschrieben.

00:25:00: mich lieber Anke Engelke, ich find daran überhaupt nichts auszusetzen und ich finde er setzt sich auf eine gewisse Weise schon sehr charmant mit mit Problemen der Bahn auseinander und das wurde, ich finde ein bisschen hammingslos rezipiert so von wegen ja es gibt doch andere Probleme usw.

00:25:21: Es ist ein bisschen schwierig.

00:25:22: also ich find's eigentlich schön und mutig irgendwas zu machen was die Leute auch unterhält und ich glaube auch nicht dass das für mich schon eher klassische Werbung ehrlicherweise die Probleme lösen muss und dann weiß ich nicht.

00:25:37: Dann könnte man bei jeder MacDonald Werbung wahrscheinlich auch sagen, aber wie sieht's mit Tierschutz aus?

00:25:41: Eine absolut berechtigte Frage!

00:25:43: Ich glaube eine Bahnserie darf einfach lustig sein ohne dass die Bahn immer pünktlich kommt finde ich okay.

00:25:50: Ich kann dazu wenig sagen weil ich nicht weiß wie es denn tatsächlich performt hat.

00:26:06: Ich glaube, man müsste sich noch mal genauer die Struktur angucken.

00:26:10: Wie viel Content da entstanden ist neben dieser Serie selbst und wie der ausgespielt ist und was die Strategie dahinter ist?

00:26:17: Und dann könnte man wirklich bewerten ob das gut war oder schlecht.

00:26:21: ich fand die Diskussion darum fand nicht ganz interessant weil zumindest in meiner Bubble wurde das ziemlich abgewatscht und ich war immer so habe jetzt auch schon Schlech... Also... Das sind wahnsinnig konstruktive Kritik.

00:26:35: Aber ich mag einfach Anke Englisch, muss ich sagen.

00:26:37: Ich kann da nicht heilen!

00:26:42: So recht würde ich sagen aber ja... ...ich finde auch gemixt, ich glaube dass sich bei der Kritik die es gab ganz viel persönlicher Frust von sehr vielen Bahnreisenden immer wieder mit drunter gemischt hat sozusagen bei denen die das kommentiert haben und würde auch genauso wie du sagen Marketing oder auch Content-Marketing hat jetzt nicht die Aufgabe, direkt die Lösung anzubieten.

00:27:04: Ich bin ein Fan von einem charmanten Umgang mit eigenen Unzulänglichkeiten in der Markenkommunikation.

00:27:09: Das haben sie, finde ich, recht gut gemacht.

00:27:12: Ich würde sagen es war mir so einen Ticken zu hochglanz produziert also es war irgendwie mehr wie eine Join-Serie und vielleicht war's auch als solche gedacht.

00:27:19: Da weiß man ja immer nicht was die Hintergedanken waren.

00:27:23: Und hätte noch so'n Ticken ... Ja, ich weiß auch nicht, Tiktokiger sein können für meine Verhältnisse aber grundsätzlich Ich glaube, ich hatte es auf jeden Fall sehr viele Menschen erreicht.

00:27:34: Es ist bei vielen Leuten angekommen und ich fand auch, dass die Episoden jeweils so ... so waren, dass man auch irgendwie sich die gut angucken konnte sozusagen.

00:27:43: Es war ein Hype dabei, man ist dran geblieben und ja ... War erst mal interessiert und hat's mit der Serie an sich auseinandergesetzt.

00:27:52: Aber ob es die gewünschten Effekte jetzt tatsächlich hat?

00:27:55: Ob es die Sympathie-Werte steigert oder das Wohlwollen gegenüber dem Personal

00:28:01: usw.,

00:28:02: das muss man abwarten.

00:28:04: Die Viewzahlen hab ich mir noch nicht angeguckt.

00:28:06: Ich fand auch wie du ... Wenige Snippets, zumindest habe ich wenige im Algorithmus gehabt.

00:28:11: Obwohl ich mir die Longformen oder die einzelnen Serien Videos wirklich angeguckt habe.

00:28:20: Habe ich sonst nichts mehr davon zum Beispiel ausgespielt bekommen?

00:28:23: Muss man mal schauen wie das große Gerüst war.

00:28:27: Aber weißt du dass es so interessant ist?

00:28:29: zwei Sachen die du sagst und das eine ist... wird Content daran gemessen, welchen Effekter hat oder wie die Reaktion darauf ist.

00:28:36: Dann ist es so ein typischer Fall von das Briefingbar garantiert weil das habe ich in den letzten zwei Pitches in denen ich war hab ich das beide mal gehört wirklich so dieses.

00:28:45: wir wollen in Love Brand werden und da kann man sagen, dann kann man kommunikativ natürlich eine Menge dazu beitragen.

00:28:52: Man kann die richtigen Leute finden, die das vermitteln, man kann die Richtigen Stories schreiben.

00:28:57: aber wenn es Produkt nicht stimmt, dann können auch keine Love Brand werden weil dann liebt man's einfach nicht.

00:29:03: also ich kann dann nicht, wenn meine POS-Experience unbeschädigend ist Dann kann ich noch so viel kommunikativ machen, dass vielleicht auch dazu, das stimmt bei der Bahn vielleicht auch.

00:29:18: Und das andere ist, oftmals wird nur ein Creative quasi bewertet.

00:29:25: Also in dem Fall dann zum Beispiel die Hochglanz-Serie.

00:29:29: aber die Frage ist ja noch für welche Funnel und für welche Kanäle, die wir vielleicht gar nicht gesehen haben weil es Dark Arts waren oder bei keine Ahnung?

00:29:38: Wie schlau ist da die Adoption.

00:29:41: also arbeiten sie denn damit Cutdowns?

00:29:43: dann würde ich sagen Aber hat man quasi für verschiedene Kanäle, eigene Creatives die gleiche Geschichte transportieren?

00:29:54: Wenn alles nicht allen gefällt kann es durchaus das Richtige im jeweiligen Kanal gewesen sein.

00:30:02: Ja genau!

00:30:04: Das ist ja was es heutzutage so schwer greifbar macht also sowohl macht dass es für uns jetzt schwer irgendwas zu bewerten wo wenig selber mit drin hängen sozusagen und gleichzeitig natürlich auch von außen oder vorher, am Anfang für Entscheidende.

00:30:17: Wie bauen wir jetzt diese Architektur genau auf und wie müssen wir hier wirklich gerecht werden von unseren Tiergruppen auf den einzelnen Plattform?

00:30:23: Also es ist auf jeden Fall alles deutlich komplexer geworden.

00:30:27: Gott sei Dank sind sie ja langweilig!

00:30:33: Sehr gut.

00:30:35: Ja wollen wir vielleicht nochmal ganz kurz die Creator Form eingehen, auf die wir jetzt noch nicht so sehr geschaut haben.

00:30:40: also wir haben erst mal über die größeren gesprochen, größere Kaliber auch in der der kreativ Produktion was branded entertainment angeht.

00:30:49: aber es gibt ja eben auch so dieses ganze thema also ein riesigen content hunger von von marken vor allem die wollen einfach einen hohen output auf ihren kanälen haben.

00:30:58: da vielleicht auch erst mal die frage ist das überhaupt noch der richtige weg so viele videos wie möglich irgendwie raus zu hauen und haben dadurch in der Vergangenheit auch immer Verstärkte auf Creator gesetzt.

00:31:10: Ob das jetzt kleine Videografer waren, denen die mal eben für eine schnelle Mark was zugeworfen haben oder aber auch einfach blankfristige Partnerschaften mit so Mitzeitscreatern?

00:31:18: Wie blickst du darauf?

00:31:19: also hattest du vielleicht zwischenzeitlich auch mal so das Gefühl oh mein Gott hier geht da jetzt gerade ein riesiger Schiff vielleicht durch die Branche und es werden immer mehr Budgets diesen kleinen dezentralen Creators zu geworfen, die vielleicht auch in einer großen Produktion gebraucht werden könnten.

00:31:31: oder ist die Balance dann noch gegeben?

00:31:40: Auch da kommt es wieder total auf die Marke an und vor allem die Organisation dahinter.

00:31:44: Also ich glaube, wenn Unternehmen in der Lage ist verschiedene Community-Größen, sag jetzt mal bewusst nicht Creator Größen sondern Community-Größen zu handeln Und eine Agentur an der Seite hat, die das integrieren kann und auch helfen mit Aussteuern Dann ist wie wir vorhin gesagt haben so dann ist in einer idealen Welt kannst du Diese Dinge in Kampagnen oder überhaupt in Markenkommunikationen, was geht immer mehr weg von der Kampagne?

00:32:16: Sondern eher zur Always-On Kommunikation.

00:32:19: für Markenden gehören kleinere Communities unbedingt dazu.

00:32:23: Und zwar nicht nur die zu beschallen quasi also Nicht nur die Zu bespielen sondern auch da reinzuhören.

00:32:32: und dafür sind natürlich es sind die Relationships mit kleineren Creators total wertvoll.

00:32:40: Man muss aber das eben auch managen, also ich glaube dieser Trend der wird gerade ja so eher ein bisschen durch KI generierte Inhalte ersetzt.

00:32:50: So quasi günstig Content zu bekommen und auch so ein bisschen generischen Content Der ist gerade.

00:33:00: er wird meiner Meinung nach eher abgelöst von KI Tools also wenn es um so verschiedene Produktinstimierung geht, weil da ja tatsächlich der Wiedererkennungswert von den Personen gar nicht so wichtig ist und deren Reichweite auch keine ist die man nicht auch bezahlen könnte außer sie ist wirklich als Community so wertvoll.

00:33:18: Deswegen glaube ich dass in den kleineren Community steckt auch für ganz große Marken eine riesige Chance aber man muss sie menschlich handeln und bearbeiten können, also man kann die nicht automatisieren.

00:33:36: Und bis jetzt war es immer anders herum oder oft andersherum, dass man sagt um die großen, die kümmert man sich persönlich und die kleinen, die automatisiert man eben oder man legt wie sehr auch viele Marken machen.

00:33:45: Man hat so eine Art Creator Pool da gibt es allgemeine Briefings, die kann man sich da abholen.

00:33:51: aber ich glaube das da marken wahnsinnig viel Insights verloren gehen und der Mehrwert für die Community oder für die Audience darüber hinaus nicht besonders groß ist.

00:34:01: Das heißt, es ist gut wenn's gut gemacht wird in deiner Sicht sozusagen.

00:34:06: Ja, es muss zumindest ernst genommen werden.

00:34:08: also da haben oft viele nicht so richtig Lust drauf.

00:34:11: das ist für Agenturen ein bisschen ja das ist halt irgendwie so das klein Vieh und für Marken ist auch so ein bisschen...

00:34:20: Ja,

00:34:21: ich glaube wer wirklich auf ein ordentliches Community-Management auch setzt und zwar nicht nur in die Kommentare entfernen und was eigentlich passt oder mal schnell wird sich reagieren sondern wirklich in die Communities reingeht.

00:34:33: Und es kann eben auch offline sein der profitiert als Marke grundsätzlich extrem von kleineren Gruppen.

00:34:42: aber man muss ihn richtig machen.

00:34:43: Man muss genauso machen wie mit den großen.

00:34:48: Sehr guter Punkt.

00:34:49: Weil du gerade offline sagst, will ich da auch noch kurz reinspringen?

00:34:52: Weil ich vor ein paar Tagen zum Lunch war, wo mir jemand sagte, der sehr tief in der Branche drin ist ... Offline ist jetzt grade so sein neuer Lieblings-Trend.

00:35:02: Nichts mal schon gar nicht mehr.

00:35:04: Er merkt einfach, dass es immer mehr so ... Gerade in dem Fall.

00:35:07: Creatorwelt geht zu Offline-Events, wo Community und Creator zusammenfinden.

00:35:13: Aber das ist für Marken wahrscheinlich fast ähnlich oder?

00:35:18: Ja, voll.

00:35:19: Aber ich meine wir leben ja... also das ist ja das Ding, weil ich habe das jetzt öfter mal gelesen in letzter Zeit so offline ist es neue online und ich denke schon immer.

00:35:28: Ich weiß nicht.

00:35:29: Wir putzen abends um morgens die Zähne und das ist relativ offline.

00:35:35: Also ich hab das Gefühl dass es halt immer...also es gibt ja immer so Wellen und es gab ja ganz am Anfang Als es losging in Europa mit Marken, Arbeiten und Creator zusammen gab's wahnsinnig viele Events.

00:35:53: Und die waren relativ langweilig weil gleichförmig.

00:35:58: Es war immer so ein bisschen wie eine Filmprämie.

00:36:02: Es gab irgendwie was zu essen und zu trinken und einen Goodiebag und eine Photo Opportunity und dann war man so ein bissel.

00:36:09: Ich glaube davon war irgendwann alle satt.

00:36:15: da entstand auch nicht richtig guter Content und ich glaube was jetzt gerade neu ist, dass die Experiences schlauer konzipiert sind, individueller konzipiert sind.

00:36:26: Und man sich quasi eher überlegt also die werden eher wie eine Produktion gedacht zumindest wenn man es gut macht.

00:36:33: Also wenn wir ein Event machen dann denken wir eher in Content.

00:36:36: Wir denken natürlich auch in der Erfahrung die die Leute haben aber wirklich Was sollen die denn von der Marke mitkriegen?

00:36:43: Das Logo alleine hilft niemanden und ist vor allem auch nicht distinctiv.

00:36:48: Es kommt doch immer darauf an, die Leute, mit denen man die da zu Gast sind, sind ja auch nicht immer exklusiv.

00:36:54: D.h.,

00:36:54: die Community von denen ist es gewöhnt das in deren Feed irgendwie eine Photo-Wall auftaucht wo Logos drauf sind oder dass sie mal... Also ne, das ist für mehrere konkurrierende Markens zum Beispiel was machen.

00:37:06: nur dann muss man sich natürlich fragen wie kann man als Marke rausstechen?

00:37:12: Was kann man auf das Thema Seeding angehen?

00:37:14: Eine Zeit lang einfach total langweilig gewesen.

00:37:17: Und so dieses, bei Nike ist es immer Seeding on Purpose.

00:37:20: also wie kann man Seeding auch zu einem Erlebnis und zum Storytelling machen gilt genauso für ein Event.

00:37:25: Also wie kann die Experience so sein dass sie sich quasi automatisch auch auf die Audience überträgt.

00:37:33: Und dann glaube ich es sind total wichtiges Tool auch am Ende dann doch im Social Storytelling mix.

00:37:42: Weil es am Ende ja übertragen wird.

00:37:49: Ja, absolut!

00:37:51: Wenn wir am Anfang bei so einem Prozess sagen, man arbeitet mit dem Kunden eine Konzeption dafür oder möchte das empfehlen weil es halt aus verschiedenen strategischen Gesichtspunkten Sinn ergibt jetzt mal in eine Experience zu gehen oder das auch wirklich als Anker zu nutzen wie geht ihr mit dem Thema Erfolgsmessung um?

00:38:10: Es wird natürlich viel Geld in die Hand genommen sehr viele Parteien werden bewegt sozusagen.

00:38:15: Woher wissen wir hinterher, dass es funktioniert hat?

00:38:17: Das ist ja immer diese schöne Frage.

00:38:19: Weil da geht das auch irgendwie sehr viel um eine Kulturrelevanz zum Beispiel die man herstellt und so ein Vibe den man transportiert.

00:38:26: aber wie kann man hinterher greifbar machen?

00:38:28: Da wurde auch wirklich verstanden!

00:38:33: Der gibt's immer noch einen ziemlichen Messbarkeitsgap und der liegt also da kommt wieder drauf an was bewirbt man.

00:38:40: Aber sagen wir mal klassischerweise etwas was offline verkauft wird oder vielleicht auch online verkauft wird, aber nicht direkt über die Content- oder Werbemaßnahmen.

00:38:52: Gibt es immer zwei Zahlen parallel?

00:38:54: Einmal wie ist die Performance?

00:38:55: und da gibt's ja unterschiedliche klassische Messweisen.

00:38:58: Wie ist die performance quasi vom Content?

00:39:01: Und parallel läuft, wie laufen die Verkaufszahlen?

00:39:04: In der idealen Welt hängt das natürlich zusammen.

00:39:07: Aber den richtigen, sagen wir mal den wirklich statistischen Die statistische Brücke gibt es ja nicht.

00:39:17: Also man kann sagen, eine Werbemaßnahme läuft extrem gut und der Verkauf geht gleichzeitig hoch dann freuen sich die Werbetreibenden und sagen ja klar das liegt in unserer tollen Kampagne auf allen Kanälen.

00:39:28: aber wer weiß schon ist natürlich also davon gehen wir natürlich auch aus.

00:39:34: genau weiß man's nicht.

00:39:35: und deswegen tut sich glaube ich die Branche so schwer mit KPIs weil In der klassischen Media, die sich noch auf klassische Kanäle berufen hat, hat man sich ja wirklich Jahrtausende lang gefühlt.

00:39:47: Darauf verlassen das ein Dorf in der Nähe von Nürnberg, repräsentativ ist für ganz Deutschland zum Beispiel und die Einschränkotenmessung dann wiederum quasi den Erfolg von bestimmten Kampagnen wiedergespiegelt hat.

00:40:04: Wer dann in der Werbepause auf dem Klo war oder sich einen Bier holen, das konnte man nicht so genau sagen und online ist natürlich schon viel genauer.

00:40:14: aber wenn wir zum Beispiel Impressions oder Views als Erfolgsmessung nehmen, dann ist es ein bisschen ähnlich wie die Pinkelpause weil wenn da ordentlich Media dahinter steht dann heißt es ja noch lange nicht dass irgendjemand damit was gemacht hat.

00:40:28: also grundsätzlich würde ich sagen je Man muss sich die einzelnen Kanäle anschauen, wo was ausgespielt ist.

00:40:35: Aber bei sozialen Medien ist natürlich schon so je mehr Reaktionen, Verarbeitung des Materials auseinandersetzung mit dem Material stattgefunden hat, dass du erfolgreicher warst.

00:40:45: wahrscheinlich wenn es eine positive Auseinandersetzung war gibt da auch den gegenteiligen Fall und Was die Reichweiten von Creators eingeht?

00:40:54: Ist das natürlich auch so eine Sache auch da ähnlich wie über der Reichweite vom Content Pieces Die Creator, die diese Riesenreichweiten haben müssen nicht unbedingt die wertvolleren sein wenn es zum Beispiel kulturelle Relevanz geht.

00:41:11: Weil dann würden wir uns zB Wenn wir jetzt Kulturellerelevanz als KPI auch für Bewertung eines Creators angucken Dann würden wir eher gucken wie setzt sich das Following zusammen und zwar nicht nur nach Reichweite und Märkten und Geschlechts sondern auch welche Menschen Welche Move on Shaker folgen quasi dieser Person?

00:41:33: Also es gibt ja auch Leute, die Influenzen, die influencer quasi.

00:41:40: Und dann wäre das zum Beispiel eine Maßzahl für kulturelles Kapital einer Person.

00:41:50: Also ich glaube da wird's an der Zeit auch ein bisschen was Neues gemeinsam zu definieren.

00:41:57: Neue Rechenmodelle und eben auch tatsächlich noch ein bisschen auseinanderzunehmen.

00:42:02: also nicht zu sagen Was macht ne Kampagne erfolgreich sondern ich glaube, dieses Kampagnenerfolg muss noch mal runtergebrochen werden in verschiedene Einzelstritte die man dann wahrscheinlich wirklich besser mit Zahlen in Verbindung bringen kann.

00:42:19: Ja da hat man uns glaube ich in der Social-Welt auch manchmal so ein bisschen an der längeren Leine gelassen weil es gab ja vermeintliche KPIs die du ja gerade aufgelistet hast.

00:42:27: aber um da nochmal tiefer reinzugehen und ich gab auch unsere Relevanz für Markenkommunikation an sich irgendwie aufzuzeigen, wird das auf jeden Fall notwendig sein.

00:42:36: Je vielseitiger sozusagen diese Disziplin sich noch entwickelt was ja gerade wirklich passiert wie wir schon gesagt haben Komplexität steigt.

00:42:43: also müssen wir auch unsere Messinstrumente vielleicht so ein bisschen daran anpassen.

00:42:47: Ja Kein Podcast Interview kann ohne den obligatorischen Take zum Thema KI Enten.

00:43:00: Wie ist denn da so dein Blick drauf?

00:43:04: Wir sind ja jetzt an verschiedenen Schnittstellen, alleine klar aus Sicht von Konzeption und von Content vor allem, von Kreativ-Output.

00:43:14: Ich glaube das ist natürlich etwas was sich gerade maßgeblich damit auseinandersetzt.

00:43:18: aber ja vor allem deinen Kopf und dein Brain würde mich mal interessieren wo stehst du da grade?

00:43:29: Also ich finde es immer ganz wüstig, dass eigentlich auch mal wieder so ein... also erstmal nochmal die Unterscheidung.

00:43:36: Ich habe ganz oft das Gefühl wenn Leute von KI reden dann reden sie eigentlich von reinen Orgamaßnahmen oder von Automatisierung.

00:43:47: aber natürlich liegt der Reiz was künstliche Intelligenz angeht darin, dass die Technik quasi selbstständig schlauer wird und ich glaube das ist schon interessant für kreative, als quasi ausgelagert, das Sparingspartner oder Gehirn da was anzuzapfen.

00:44:09: Ich glaube aber auf der anderen Seite auch dass also ich meine wir sind eine kleine Boutique ne?

00:44:17: Da ist es natürlich so, dass eher das was wir können oder darauf vieles spezialisiert haben eher besonders notwendig ist um generischere Dinge einzuordnen.

00:44:34: Der Human Touch wird wahrscheinlich wichtiger sowohl in der Experience als auch in der Online-Kommunikation.

00:44:41: Aber natürlich ist es auch gleichzeitig unglaublich hilfreich, eine gewisse Prozesse die wahnsinnig viele Ressourcen gerade für Marken verschwenden wie Produktinszenierung die man natürlich auch immer noch ganz wunderbar analog machen kann, aber bestimmte Sachen einfach KI generiert oder CGI generiert.

00:45:06: Das gibt es ja eben auch schon länger.

00:45:10: Dass man da quasi in der Breite total gut davon profitieren kann.

00:45:14: Aber wir uns als menschliche Kreative gar nicht aus der Verantwortung nehmen können sondern umso mehr gefragt sind Dinge, die KI-generiert sind einzuordnen zu verfeinern, voranzutreiben.

00:45:30: Also ich sehe da nicht so eine schwarze Dombolke aus Mordor aufsteigen wie das ja oft in der Agenturwelt diskutiert wird sondern ich seh das schon auch als große Chance dass man sich sagen wir mal so, dass man mit Mittelmäßigkeit nicht mehr so gut davon kommt weil die kann inzwischen auch ne Maschine

00:45:55: Das finde ich einen schönen Take.

00:45:56: Ja, auf jeden Fall so dass wir uns eigentlich besonders hervortun durch die Originalität sozusagen mit diesem menschlichen Touch hat weil die Maschine das vielleicht noch nicht so inkorporieren kann.

00:46:14: ja Ich denke es wird eher spannender.

00:46:15: also weil das ist schon ein Ende.

00:46:17: Also ich glaube je mehr Content gebraucht wird, dass du mittelmäßiger Wetter natürlich ist.

00:46:24: Man kann auch nicht in jedem Pfanne jedes Mal Craft-Dreitrausend abliefern.

00:46:35: aber grundsätzlich so als Herausforderung für manches müde kreative und strategische Hirn finde ich das ein ganz guten Treiber.

00:46:46: auf jeden Fall

00:46:49: Ja, sehr schön.

00:46:49: Vielleicht werden wir alle angestupsst und mal so ein bisschen noch mehr über uns hinauszuwachsen?

00:46:53: Das ist doch auch eine schöne Motivationshilfe.

00:46:57: Vielen Dank dafür!

00:46:58: Und die letzte Frage, die immer allen Gästen gestellt wird, ist wer sind deine persönlichen Influencer?

00:47:05: Kann eine Person sein... Keine Ahnung, können auch Autoren sein, können Podcasts sein, whatever.

00:47:10: Aber Menschen, die dich in deinem Denken und Handeln beeinflussen, das finde ich mal ganz spannend zu hören.

00:47:18: Das ist jetzt eine gute Frage, auf die man sich vorbereiten muss.

00:47:21: Ich muss kurz überlegen.

00:47:32: Ich bin tatsächlich... Es gibt ein paar Autorinnen, Filmemacheren und Musikerinnen, die ich verehre.

00:47:41: Aber ich weiß gar nicht ob es diesen einen Influenz gibt wo ich sage das ist so das Ding.

00:47:46: aber was wirklich immer wieder total gut ist wenn ich festgefahren bin oder Mein Denken stoppt in bestimmten Bereichen.

00:47:56: Ich habe so ein paar Leute, drei vier das sind meine Lieblings-Spaziergängerinnen und wenn ich mit denen, ich finde es auch eine Zusammenspazieren gehen und Dinge besprechen ist auch so ein bisschen wie auf der Couch sitzen.

00:48:11: Das ist so ne therapeutische Form.

00:48:12: Mal guckt sie ein bisschen nach vorne.

00:48:15: Muss sich nicht in die Augen gucken.

00:48:19: Das ist manchmal geistig total entspannt.

00:48:20: Und das sind wirklich so die Gespräche, die sich eben nicht im Kreis drehen sondern die quasi voran laufen.

00:48:27: in denen können all diese Leute, die ich quasi aus meinem digitalen Umfeld kenne da können auf einer sehr analoge Art und Weise sehr gute Gedanken entstehen.

00:48:38: Ich glaube ich habe also weniger so eine influential Person sondern eher ein influential Prozess würde ich sagen muss spazieren gehen wie so ne alte Oma

00:48:48: Perfekt!

00:48:49: Auch Prozesse brauchen wir hier, würde ich sagen.

00:48:51: Deshalb das werde ich mir sehr zu Herzen nehmen in den nächsten Tagen und ich danke dir sehr Franzi für deine Gedanken, deine klugen Gedanken und dass du uns einmal mitgenommen hast in deine Prozisse und Sichtweisen auf das ganze wilde, wilde Feld des Marketings.

00:49:06: aber es macht Spaß vor allem wenn man dann beispielsweise Leuten wie dir über den Weg laufen darf.

00:49:12: also schön, dass du dabei warst.

00:49:14: Danke Alina.

00:49:15: vielen Dank

00:49:17: Ja, das war ein weiteres Influenzinterview und ein sehr spannendes Gespräch mit Franzi wie ich finde.

00:49:22: Ich bin gespannt was ihr daraus mitnehmen konntet.

00:49:24: also für mich waren einige Key-Learnings die wir vielleicht alle nochmal und so ja vergegenwärtigen Marken werden nicht dann relevant nur weil sie viel Content produzieren oder große Reichweiten einkaufen.

00:49:34: Echte kulturelle Relevanz entsteht dann wenn Marken gute Geschichten erzählen die richtigen Menschen einbinden Communities nicht nur bespielen sondern wirklich verstehen und Teil von ihr werden.

00:49:44: Und besonders spannend fand ich ihre Gedanken dazu, dass Creator eben nicht nur Reichweitenmagneten sind sondern Übersetzer zwischen Marke, Kultur und Community.

00:49:52: Und ich denke als solche sollten wir sie auch begreifen ja und gerade in Hinblick auf KI diese menschliche Handschrift unbedingt bewahren in der Branche.

00:50:00: Ja das sind vielleicht so ein paar Dinge die wir uns einfach mal so mitnehmen, vergegenwärtigen.

00:50:04: Wenn euch die Folge gefallen hat freue ich mich sehr wenn ihr Influenz auf Spotify bewertet.

00:50:09: Das hilft diesem Format einfach unfassbar dabei gefunden zu werden, andere Menschen aus der Branche an diesen Gesprächen teilhaben zu lassen und ja das Ganze noch ein bisschen mehr zu spreaden.

00:50:19: Alle Infos zu Franzi zur Glutamat und den Themen die wir besprochen haben findet ihr in den Show Notes.

00:50:23: ich danke euch sehr fürs Zuhören und sage bis zum nächsten Mal bye-bye!